Sonntag, 30. April 2017

Empfehlungen im April

Liebe Leserinnen und Leser,

den wechselhaften April haben wir mit dem heutigen Tag überstanden, nun können die warmen und sonnigen Tage des Mais kommen. Wer seine Buchgeschenke zu Ostern schon verschlungen hat und neuen Lesestoff für die kommenden Feiertage und verlängerten Wochenende mit Brückentagen braucht, für den haben wir auch in diesem Monat einige Tipps...

https://legimus.blogspot.de/2017/04/rezension-die-alten-griechen-edith-hall.html
Die alten Griechen, Edith Hall

Wer Interesse an einer Beschäftigung mit den alten Griechen hat, dem möchte ich in diesem Monat das neue Werk der Historikerin Edith Hall empfehlen. Sie nähert sich der Geschichte der Griechen, die uns die Demokratie, Philosophie und zahlreiche Dramen und Mythen brachten, auf ungewöhnliche Weise. Der Frage nachgehend, was diese Menschen damals über alle geografischen und politischen Grenzen hinweg antriebt und gemeinsam war, macht sie zehn Charaktereigenschaften der Griechen aus, anhand derer sie uns durch die griechische Geschichte führt. Dieses Konzept überzeugt zwar nicht durchweg, trotzdem kann man sehr viel über die alten Griechen lernen. (Kim)



https://legimus.blogspot.de/2017/03/rezension-berlin-alexanderplatz-alfred.htmlBerlin Alexanderplatz, Alfred Döblin

Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“ ist einer der bedeutendsten Großstadtromane. Kenner Berlins werden sich an ihm erfreuen. Zudem erhält der Leser ein realistisches Abbild der 1920er Jahre, dass ihm mit Figuren, die alle nicht dem bürgerlichen Leben entstammen, gezeichnet wird. Diese Reihe an Antihelden erschwert es neben dem verworrenen Schreibstils Döblins, mit dem Roman warm zu werden. Ist dem Leser dies geglückt, kann er zwischen den Zeilen allerdings viele Verknüpfungen zu anderen Werken und Mythen entdecken. (Sascha)



https://legimus.blogspot.de/2017/04/rezension-mit-kindern-essen-edith-gatjen.htmlMit Kindern essen, Edith Gätjen

Wer sich ein bisschen mit dem Essen seiner Kinder und den Familientisch auseinandersetzen will, der sollte auf jeden Fall einen Blick in "Mit Kindern essen" reinwerfen. Gegliedert in einen Theorieteil und einem Rezeptteil bekommt man einen guten Einblick in die heutige Essenswelt und dazu gleich ein paar Rezepte, die sich in der Familienküche gut umsetzen lassen. (Jana)





https://legimus.blogspot.de/2017/04/rezension-wenn-cthuga-erwacht-jorg.html 
Wenn Cthuga erwacht, Jörg Kleudgen

Viele im Cthulhu-Mythos angesiedelte Geschichten bauen sich nach dem identischen Schema auf. Unheimliche Dinge geschehen, nach und nach dringt das Grauen ein, es offenbart sich, eine befremdliche Welt und der Schrecken ist gar furchteinflößend. Der Horror ist subtil, aber durchdringend. Wenn der Schreibstil gut ist, funktioniert die Erzählung wunderbar und es gibt nichts zu meckern. »Wenn Cthuga erwacht« funktioniert ebenso, bewahrt sich aber einen Kniff, der die crescendoartige Erzählweise zu einem bedrückenden Finale führt. Storyidee und Thematik verweben sich zu einer stimmigen Komposition, die Cthuga erst den wahren Schrecken verleihen. (Benjamin)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen