Freitag, 31. März 2017

Empfehlungen im März

Liebe Leserinnen und Leser,

der Frühling ist endlich da und mit ihm wieder längere Tage, warme Sonnenstrahlen und die Osterglocken. Auch bis Ostern ist es nicht mehr lange hin, in jedem Supermarkt lächeln uns schon zahlreiche Schokohasen entgegen. Wer noch nach Ostergeschenken in Buchform sucht, für den haben wir auch in diesem Monat abwechslungsreiche Vorschläge...


https://legimus.blogspot.de/2017/03/rezension-vergessene-welt-michael-crichton.html
Vergessene Welt, Michael Crichton

Der zweite Teil von Crichtons Dinoreihe kommt zwar ganz klar nicht an den ersten Teil "Dinopark" heran und hat einige Schwächen, doch macht er nicht minder Spaß! Familie T-Rex und die Raptoren laufen zu Höchstleistungen auf, es werden wieder interessante Gespräche über die Evolution und auch das Aussterben geführt und Ian Malcolm ist erneut herzergreifend pessimistisch. Das alles macht "Vergessene Welt" aus und noch viel mehr. Neben seinem wunderbar flüssigen Schreibstil hat Crichton auch eine sehr interessante These über das Aussterben aufgestellt, was auch heute noch aktueller nicht sein könnte. Lest es, fühlt euch unterhalten und vor allem zum Nachdenken inspiriert. (Susanne)



Follower, Eugen Ruge

Eugen Ruge führt in „Follower“ seine in „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ begonnene Familiengeschichte in der Zukunft weiter, gibt aber auch einen Einblick in die Vergangenheit. Er malt ein denkbares Bild des Jahres 2055, das Diskussion um Digitalisierung, Optimierung, Vermarktlichung und Gendern ab absurdum führt, zugleich den Leser aber auch ins Grübeln über den Endpunkt bereits begonnener Debatten bringt. Stilistisch gekonnt vereint Ruge seine Erzählungen mit passendes Schreibstils und möglichen zukünftigen Aktenausschnitten, die für Abwechslung und Belustigung sorgen. (Sascha)

https://legimus.blogspot.de/2017/03/rezension-tiefe-wunden-nele-neuhaus.html
Tiefe Wunden, Nele Neuhaus

Auch den dritten Krimi um das Ermittlerteam Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff kann ich wärmstens empfehlen. Dieser Teil ist vielleicht gar nicht so spektakulär, aber mitgerissen hat er mich wie selten einer. Nele Neuhaus versteht sich darauf, viele Erzählstränge möglichst spannend zu gestalten und sie dann in einem großartigen Finale aufzulösen. Als Leser wird man dabei einfach von der Neugier gepackt und mitgerissen. (Jana)



https://legimus.blogspot.de/2017/03/rezension-hearts-invisible-furies-john.html
The Heart’s Invisible Furies, John Boyne

Auch John Boynes neuestes Buch ist wieder überaus lesenswert. Es erzählt die 70 Jahre währende Lebensgeschichte von Cyril Avery, der als Baby adoptiert wird und jahrzehntelang mit seiner Homosexualität im konservativen Irland kämpfen muss. Von dieser sympathischen und lebensnahen Hauptfigur, die zahlreiche Schicksalsschläge über die Jahre erleben muss, lebt der gesamte Roman, der zudem noch mit einer enorm rührenden und spannenden Handlung und einem gut recherchierten historischen Kontext aufwarten kann. Ein Buch, das erschüttert, berührt, zum Nachdenken anregt und dabei noch ungemein unterhält. Viel besser kann Literatur nicht sein! (Kim)

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