Freitag, 3. März 2017

165. Todestag: Nikolai Gogol

Liebe Leserinnen und Leser,

morgen jährt sich der Todestag des russischen Schriftstellers ukrainischer Herkunft, Nikolai Gogol, zum 165. Mal. Gogol wurde am 31. März oder 01. April 1809 in Welyki Sorotschynzi in der Ukraine als Sohn eines Gutbesitzers geboren. Von 1821 – 1828 besuchte er schließlich das Gymnasium in Nischyn, wo er aufgrund seines seltsamen Äußeren, auch hervorgerufen durch Skrofulose, gehänselt wurde. Er versuchte sich bereits literarisch, bevor er 1828 nach Sankt Petersburg ging. Dort erhielt er eine Anstellung im Staatsdienst, die er 1831 für eine Lehrkraftstelle für Geschichte an einer Mädchenprivatschule aufgab. Er freundete sich mit Alexander Puschkin an, der ihn in den folgenden Jahren förderte. 1834 wurde Gogol Professor für Allgemeine Geschichte an der Universität Sankt Petersburg, was er 1835 wieder aufgeben musste. Daraufhin unternahm er zahlreiche Reisen nach Deutschland, Österreich, die Schweiz, Frankreich und Italien und veröffentlichte erste Erzählungen. 1836 erschienen schließlich „Der Revisor“ und „Die Nase“. Sein bekanntestes Werk „Die toten Seelen“ schrieb er hauptsächlich auf seinen Reisen, 1842 wurde es veröffentlicht. Mit der Zeit litt Gogol an einer großen schöpferischen Krise und einer Form der Schizophrenie, er begab sich nach Palästina und geriet, zurück in Russland, unter den Einfluss eines Priesters. Er starb schließlich am 04. März 1852 in Moskau an den Folgen übermäßigen religiösen Fastens.
Euer Legimus-Team

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