Freitag, 16. September 2016

Rezension: Wie Eóin den Frühling fand (Amanda Koch)

familia Verlag
Hardcover, 32 Seiten
ISBN: 978-3-943987-85-0
9,95 €

Kurzer Einblick

Eóin, der Sohn einer Magierin, ist verzweifelt. Seine Schwester ist krank und nur der Frühling kann sie wieder gesundmachen. Der ist aber noch nirgendwo zu sehen. Daher macht sich Eóin auf die Suche und trifft dabei die Fee Alarie, die ihn begleitet.

Bewertung

„Wie Eóin den Frühling fand“ ist der erste Band der Reihe „Der Zauber unter der Sonne“ von Amanda Koch. Auf fast jeder Doppelseite befindet sich ein Bild des Illustrator Klaus Höhne und daneben eine Textseite, die das Bild in die Handlung mit einbindet.
Die Geschichte um Eóin und Alarie ist sehr nett erzählt. Eóin ist sehr verzweifelt und die Fee verspricht ihm, zu helfen und so muss er nicht alleine auf die Reise gehen. In vielen Kinderbüchern finden die Protagonisten auf ihrer Reise Verbündete. Ein schlichtes Element in einer Geschichte, was aber immer wieder schön zeigt, dass sich gewisse Sachen einfacher anfühlen, wenn man sie nicht alleine bestehen muss. Darauf baut auch diese Geschichte. Auf ihrem Weg bekommen Eóin und Alarie noch weitere Unterstützung und erleben einige wundersame Dinge. So bekommt Eóin zum Beispiel ein paar Flügel geborgt. Wer träumte als Kind nicht davon, sich selbstständig in die Lüfte erheben zu können? Die Geschichte endet glücklich und hat für Kinder auch einen gewissen Lerneffekt. Eóins Schwester ist krank geworden, da sie giftige Beeren gegessen hat. Ein guter Anhaltspunkt, um mit Kindern darüber noch einmal zu reden, was sie aus der Natur essen dürfen und was nicht. 
Das Einzige, was mich irritiert hat, war die Größe der „kleinen“ Fee Alarie, die nur einen Kopf kleiner als Eóin ist. Ich vermag nicht zu sagen, ob Kindern sowas auffällt, aber als Erwachsener muss man darüber schmunzeln, auch da man wahrscheinlich im späteren Alter eine ganz genaue Vorstellung entwickelt hat, wie Feen auszusehen haben.

Fazit

„Wie Eóin den Frühling fand“ ist ein nettes Vorlesebuch und später auch ein Buch, was Kinder selbst lesen können. Der Verlag empfiehtl es für Kinder ab 4 Jahren. Die Autorin Amanda Koch nimmt einfache Stilmittel und entspinnt daraus eine kleine magische Geschichte, die dazu einlädt, die Natur zu betrachten und auch mit seinem Kind über wichtige Dinge zu reden.

4 von 5 Punkten

Wir danken dem familia Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

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