Mittwoch, 28. September 2016

125. Todestag: Herman Melville

Liebe Leserinnen und Leser,

heute jährt sich zum 125. Mal der Todestag des bekannten US-amerikanischen Schriftstellers Herman Melville. Dieser wurde am 1. August 1819 in New York als drittes von acht Kindern einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie geboren. 1830 musste sein Vater jedoch Konkurs anmelden und Herman ein Jahr später die Schule bereits verlassen. Nach dem kurz darauf folgenden Tod seines Vaters arbeitete Herman zur Unterstützung seiner Familie in einer Bank, auf einer Farm und im Pelzgeschäft seines Bruders. Ab 1839 war er auf mehreren Schiffen – auch Walfängern – als Matrose tätig, 1842 desertierte er auf der Insel Nuku Hiva und geriet in Gefangenschaft der Typees, konnte aber fliehen und gelang über Tahiti und Hawaii 1844 wieder in die USA. Dort heiratete er 1847 Elizabeth Shaw, mit der er vier Kinder bekam. 1850 ließ sich die Familie auf einem Bauernhof nahe Pittsfield nieder, bis sie 1863 wieder nach New York zurückkehrten.
Melvilles schriftstellerische Karriere begann nach seiner Rückkehr in die USA 1844. 1846 schrieb er den Roman „Typee“ (deutsch: Taipi), in dem er seine Erlebnisse während seiner Gefangenschaft verarbeitete. Weitere Werke zu seinen Erfahrungen als Matrose folgten, bis er 1851 sein heute bekanntestes Buch „Moby-Dick“ veröffentlichte, das vom Kapitän Ahab und seiner Jagd nach einem weißen Pottwal erzählt. Melville blieb in der Folge literarisch tätig, bereiste England, wo er Nathaniel Hawthorne traf, das Mittelmeer und Palästina, konnte aber von seinen Werken nicht mehr leben, so dass er 1866 eine Anstellung als Zollinspektor annahm. Am 28. September 1891 starb er schließlich in New York.
Euer Legimus-Team

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen