Mittwoch, 20. Juli 2016

Rezension: How to speak Emoji - Der Sprachführer (Fred Benenson)

Moses Verlag
Gebunden, 128 Seiten
ISBN: 978-3-89777-902-0
9,95 €

Ein kurzer Einblick

Fast jeder benutzt Messenger-Apps auf seinem Smartphone. Und fast jeder benutzt dafür die vielen bunten Emoticons, um seine Nachricht verständlicher (oder auch unverständlicher) zu machen. Im Sprachführer „How to speak emoji“ werden die fast 900 verschiedenen Emojis erklärt und dazu werden noch über 450 alltägliche Sätze, Ausdrücke, Filmtitel etc. in Emojis übersetzt.

Bewertung

Auch ich nutze Emojis. Mein Favorit ist der Affe, der sich die Augen zuhält und das Gesicht, was Tränen lacht. Meistens hoffe ich, dass diese Gesichter in meine Nachrichten passen und ich die Adressaten nicht verwirre. „How to speak emoji“ geht den witzigen Piktogrammen etwas genauer auf den Grund und hält auch einige interessante Fakten bereit. So soll der Stein, der aussieht wie eine Skulpturenkopf von den Osterinseln, eigentlich eine alte Statue in Tokyo darstellen. Das Männchen mit den vier Dreiecken über dem Kopf verbeugt sich, laut dem Sprachführer wird es aber oft für Dankbarkeit und Überraschung eingesetzt. Hier merkt man deutlich, dass die Emoticons aus Japan stammen. Denn auch das rosa Häuschen mit dem H und dem Herzen auf dem Dach hat es nur in die Liste geschafft, da Stunden-Hotels in Japan einen etwas (der Sprachführer betont extra das „etwas“) anderen Zweck als in Deutschland haben. 
Und manche Emojis geben nur mit anderen einen Sinn, so kann der Wind/Lufthauch auch für einen Furz stehen. Das ergibt sich dann aus dem Text.
Ich fand das Buch irre witzig und es hat mir Spaß gemacht, es zu durchstöbern. Manche Phrasen und Filmtitel habe ich meinen Freunden geschickt, damit sie erraten können, was sich hinter den Emojis verbirgt. „Alles fit im Schritt“ und „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind, es ist der Vater mit seinem Kind“ haben mehrere Stunden und Tage gebraucht, bis die richtige Lösung gefunden wurde. Was bin ich froh, dass ich keinem die Emoji-Geschichte vom „Fischer und seiner Frau“ geschickt habe!

Fazit

Ich habe mich mit diesem Sprachführer köstlich amüsiert. Zwar benutzte ich auch nach Beendigung der Lektüre immer noch meine zwei Lieblingsemojis, aber ich habe viele Anregungen bekommen, was man mit diesen kleinen Piktogrammen doch alles ausdrücken kann. Ich freue mich schon, wenn das Wetter wieder schöner wird und ich meinen Freunden „Da draußen wird man gebrutzelt“ mit Emojis senden kann *Grinse-Emoji*!

3,5 von 5 Punkten

Wir danken dem Moses Verlag und dem Projekt "Blogg dein Buch" für das bereitgestellte Rezensionsexemplar. Das Buch kann direkt pber die Verlagshomepage bestellt werden.

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