Sonntag, 31. Juli 2016

Empfehlungen im Juli

Liebe Leserinnen und Leser,

das Sommerloch begrüßt uns mit einem herzlichen "Hallo" und die Herbsterscheinungen liegen noch in weiter Ferne. Zeit genug, um noch schnell zu einem älteren Roman oder den letzten Neuerscheinungen zu greifen.

http://legimus.blogspot.de/2016/07/rezension-portugiesisches-erbe-luis.html
Portugiesisches Erbe, Luis Sellano

Der erste Lissabon-Krimi des deutschen Autors Luis Sellano ist meine Leseempfehlung in diesem Monat. Er handelt vom ehemaligen Polizist Henrik Falkner, der in Lissabon das Erbe seines Onkels antreten soll, den er zwar nie getroffen hat, der ihm aber ein Haus mitsamt einem Antiquitätengeschäft vermacht hat. Schnell stellt sich heraus, dass sein Onkel in einige ungelöste Kriminalfälle verwickelt war, die auch Henrik in Gefahr bringen. So kommt es, dass man mit ihm durch halb Lissabon hetzt, die Stadt sehr schnell lieb gewinnt, zudem einen spannenden Krimi und auch rührende Charaktere geboten bekommt, die auf weitere Lissabon-Krimis des Autors hoffen lassen. (Kim)



Babyjahre, Remo H. Largo

Wenn man das erste Mal in Babys kleines Gesicht blickt, ist man wie verzaubert. Doch oft stellt sich auch bald ein Gefühl der Verunsicherung ein: Wächst und gedeiht es ordentlich? Wann wird es ungefähr welchen Entwicklungsschritt machen? Der Kinderarzt Remo H. Largo beantwortet solche und weitere Fragen in verständlicher Sprache anschaulich und detailliert und geht dabei auf die gesamte Bandbreite der Entwicklung ein, die die Kinder nehmen können. Diese Übersicht über die ersten vier Jahre eines Kindes kann ich jedem werdenden Elternteil daher wärmstens empfehlen. (Susanne)

How to speak emoji, Fred Benenson

Wenn man mal nicht viel lesen und einfach ein bisschen nett unterhalten werden möchte, dann empfehle ich das Buch "How to speak Emoji" von Fred Benenson. Eine lustige Aneinanderreihung der Emojis erklärt manches Sprichwort, Film und coolen Ausspruch. Das Buch ist auch dazu geeignet, seine Freunde mit Emojis zu versorgen und ein nettes Quiz daraus zu machen. (Jana)






Tigerman, Nick Harkaway

"Tigerman" ist eine kompromisslose Abrechnung mit korrupten Regierungsteilen und rücksichtslosen Chemiekonzernen. Nick Harkaway gelingt dabei das Kunststück, keinen Politthriller zu schreiben, sondern den Roman als Comic zu verfassen. Es entsteht der Eindruck, einen Gerechtigkeits-Comic zu lesen, dessen Haupthandlung auf einer Vater-Sohn-Beziehung aufbaut. Harkaway lotet die Grenzen des Machbaren aus - und begeistert. Mit wahrer Fabulierfreude erzählt der Autor mit zynischem Humor eine Geschichte, die glaubhaft und doch abstrus überzeichnet ist. (Benjamin)

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