Mittwoch, 1. Juni 2016

Rezension: Sieben Minuten Himmelreich (Violet Truelove)

Taschenbuch,  380 Seiten
ISBN: 978-3958691940
10,90 €
3,99 € (EBook)

Ein kleiner Einblick

Der wichtigste Mann in Maikes Leben ist ihr sechsjähriger Sohn Leon. Leons Vater kam noch vor seiner Geburt bei einem Unfall ums Leben und bisher hat noch kein anderer ihr Herz erobert. Doch dann schleicht sich ihr Untermieter Steve in ihr Herz, der leider ein richtiger Weiberheld ist. Maike fährt nach Himmelreich, um sich abzulenken und weiter den Tod ihrer Freundin Nattie aufzuklären.

Bewertung

Ehrlich gesagt, habe ich mir von diesem Band nicht viel versprochen. Maike fand ich in den vorangegangenen Bänden als Charakter immer ziemlich blass und leblos. Cleo, die bisher auch nur eine Nebenrolle spielte, fiel mir da als Charakter schon mehr auf. 
Aber ich habe mich gründlich getäuscht. Mit diesem Roman hat sich Maike, neben Valentina, zu einem meiner Lieblingscharaktere entwickelt. Sie lebt mit ihrem Sohn und dem Untermieter Steve, der eine eigene Wohnung in ihrem Haus hat, mehr oder weniger unter einem Dach. Und gleich zu Anfang des Romans merkt man schon, dass da Gefühle zwischen den beide sind. Die Autorin Violet Truelove hat die Gefühle der beiden wirklich gut eingefangen und diese auch dem Leser nahe gebracht. So hofft man ziemlich schnell, dass die beiden Charaktere zueinander finden, aber wie in jeder guten Geschichte passiert das natürlich nicht so einfach, sondern ist mit einigen Hindernissen gespickt. Gerne hätte ich Maike und Steve mal was an den Kopf geworfen, oder geschrien, dass sie doch endlich mal normal miteinander reden sollen!
Die weitere Geschichte, die sich um Natties Tod dreht, hat die Autorin gut in die Liebesgeschichte eingebettet und beide Stränge geben ein rundes Gesamtbild ab. Man kann von der richtigen Mischung aus Liebesgeschichte und spannendem Krimi sprechen. Besonders gut fand ich auch die Passagen, die in Himmelreich spielen. Viele interessante Aspekte sind wieder dazu gekommen und einige interessante und verrückte Charaktere waren auch dabei.

Fazit

Die „Amor´s Five-Reihe“ überrascht mich immer wieder aufs Neue. Maikes Geschichte wurde von Violet Truelove gut erzählt und hat mich einfach mitgerissen. Sei es die Liebesgeschichte mit Steve oder die kriminalistisch angehauchte Story rund um Natties Tod.
Ich kann es kaum erwarten, den letzten Band der Geschichte lesen zu dürfen und zu erfahren, wer Nattie in den Selbstmord getrieben hat. 

4,5 von 5 Punkten

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