Dienstag, 31. Mai 2016

Empfehlungen im Mai

Liebe Leserinnen und Leser,

so unterschiedlich, wie sich gerade das Wetter in ganz Deutschland darstellt, sind auch unsere Empfehlungen in diesem Monat. Ob ihr euch nun wegen der Unwetter zu Hause verkriechen müsst oder die Sonne genießen könnt, wir haben für jeden etwas dabei...


Der goldene Schwarm, Nick Harkaway

»Der goldene Schwarm« könnte sich als Jahreshighlight entpuppen. Der Leser taucht nicht nur tief ab in ein Abenteuer, das zwischen einem Agenten-Thriller und dem Leben eines Gangsterdaseins angesiedelt ist, sondern fiebert mit sympathischen Charakteren mit, die in ihrer teils exzentrischen Art schnell im Gedächtnis bleiben. London dient als Setting. In der Metropole verborgen liegen Geheimnisse, die nicht nur Technikfreaks begeistern, sondern auch Gangster anziehen. Die Geheimorganisationen haben finstere Mysterien zu verbergen. Und damit sind keine Staatsgeheimnisse gemeint, sondern Technologien, die besser niemals hätten gebaut werden dürfen. Und so ist es auch kein Wunder, wenn ein asiatischer Diktator und verschleierte Mönche die Weltuntergangsmaschine in ihren Besitz bringen möchten. (Benjamin)


http://legimus.blogspot.de/2016/05/rezension-gegen-das-gluck-hat-das.htmlGegen das Glück hat das Schicksal keine Chance, Estelle Laure

Ich empfehle euch diesen Monat was für die Ohren. "Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance" ist ein schön gesprochenes Hörbuch, welches das Leben der zwei Schwestern Lucille und Wren aufzeigt. Lucille ist gezwungen, nachdem ihre Mutter aus einem Urlaub nicht mehr wiederkommt, sie beide zu versorgen, und merkt schnell, dass dies nur mit Unterstützung geht. Und dann kommt da noch die Liebe mit ins Spiel. Die Sprecherin Julia Meier vertont die Geschichte gelungen und nimmt den Hörer mit auf eine interessante Hörreise in das Leben der zwei Schwestern. (Jana)


KL, Nikolaus Wachsmann

Ich kann euch in diesem Monat nur die erste umfassende Darstellung der nationalsozialistischen Konzentrationslager von ihren Anfängen 1933 bis hin zu ihrer Auflösung 1945 von Nikolaus Wachsmann wärmstens ans Herz legen. Zahlreiche Quellen und Forschungsliteratur wurden für sein Monumentalwerk ausgewertet, durch die einerseits individuelle Schicksale vieler Opfer und auch Täter, andererseits aber auch die allgemeine Entwicklung der Lager detailreich und erschütternd herausgearbeitet werden. Wachsmann ist somit ein ganz wichtiges Buch wider des Vergessens gelungen, das sicherlich zu einem Standardwerk innerhalb der NS-Forschung werden wird. (Kim)

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