Samstag, 30. April 2016

Empfehlungen im April

Liebe Leserinnen und Leser,

der April hat sich mit seinem typischen Wettermix aus Sonne, Regen, Gewitter, Hagel und sogar Schnee verabschiedet, vor uns liegt der Mai, der in den nächsten Tagen mit deutlich angenehmeren Temperaturen für uns aufwartet, so dass wir sicher bald das Lesen im Freien genießen können. Wer dafür noch abwechslungsreiche Ideen sucht, für den haben wir auch in diesem Monat wieder unsere Lesehighlights zu empfehlen...


http://legimus.blogspot.de/2016/04/rezension-schrodingers-katze-manu-wirtz.html
Schrödinger's Katze, Manu Wirtz

Klein, aber fein. In der Kürze liegt die Würze... Das trifft hervorragend auf Manu Wirtz' kurze Geschichte zu, wie Schrödinger auf die Idee zu seinem berühmten Gedankenexperiment kam. Hier geht es nicht vorrangig um Physik, sondern um eine kurzweilige Lektüre für Zwischendurch über einen Ehemann, der eifersüchtig auf die Katze seiner Frau ist. Ideal für Warteschlangen, für längere Geschäfte auf dem stillen Örtchen... überall dort, wo man gerne etwas zum Schmunzeln hat. (Susanne)





http://www.legimus.blogspot.de/2016/04/rezension-grimms-erben-florian-weber.htmlGrimms Erben, Florian Weber

Grimms Erben ist eine Liebeserklärung an das Märchenschreiben, die zugleich viele Facetten einer gekonnten Geschichte enthält. Unterschiedliche stilistische Teile, eine innovative Aufmachung und eine spannende Geschichte, in der Handlungsstränge, Zeitverschiebungen und Figuren klug zusammengeführt sowie nach und nach von mehreren erzählenden Personen entwickelt werden, machen diesen Roman zu einem Lesevergnügen. Wer etwas über Literatur erfahren und sich zugleich an einem Mix unterschiedlicher Formen erfreuen möchte, sollte zu diesem Roman greifen. (Sascha)



http://legimus.blogspot.de/2016/04/rezension-amors-five-himmelreich-und.html
Himmelreich und Honigduft, Jo Berger

Stellvertretend für die Himmelreich-Reihe möchte ich euch diesen Monat den dritten Band der Reihe empfehlen. Jo Berger hat mit Schoscho einen weiteren interessanten Charakter kreiert und die Geschichte um den geheimnisvollen Tod von Nathalie gut vorangetrieben. (Jana)






http://legimus.blogspot.de/2016/04/rezension-alles-licht-das-wir-nicht.html
Alles Licht, das wir nicht sehen, Anthony Doerr

Anthony Doerrs zu Recht mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete Werk hat mich in diesem Monat am stärksten berührt. Es verbindet die Lebenswege zweier Figuren im Zweiten Weltkrieg, die in Saint-Malo 1944 während seiner Bombardierung durch die Alliierten zusammengeführt werden: einerseits die früh erblindete Marie-Laure, die mit ihrem Vater aus Paris fliehen musste, mit im Gepäck den wertvollsten Edelstein des Muséum National d’Histoire Naturelle, andererseits der Waisenjunge Werner aus Essen, der enorm technikbegabt ist und im Krieg Feindsender aufzuspüren versucht. Neben diesen beiden sympathischen, lebensnahen Hauptfiguren besticht der Roman noch durch seine sehr gut recherchierte Darstellung der historischen Begebenheiten, die rührende Handlung und seine wundervolle Sprache. Doerr ist ein wirklich großer Roman gelungen! (Kim)

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