Samstag, 31. Oktober 2015

Empfehlungen im Oktober

Liebe Leserinnen und Leser,

wie sich der Herbst gerade in seiner vielfältigen Farbenpracht präsentiert, genauso abwechslungsreich sind unsere Lesehighlights des Oktobers, mit denen ihr euch gemütlich mit einer Tasse Kakao auf dem Sofa verkriechen könnt. In diesem Sinne, habt ein nicht zu gruseliges Halloweenwochenende!


http://www.legimus.blogspot.de/2015/10/rezension-onkel-toms-hutte-harriet.html
Onkel Toms Hütte, Harriet Beecher Stowe

Onkel Toms Hütte ist ein wichtiges Werk der Literaturgeschichte, das auch noch alle Generationen, die die Sklaverei zum Glück nicht mehr erleben mussten, lesen sollten. Der absolut zu empfehlende Roman lässt den Leser diese grausame Ära der amerikanischen Geschichte in all ihren Facetten miterleben. Es hätte gar nicht die einfühlsame und sympathische Hauptfigur Tom gebraucht, um den Leser mitfühlen und sich am liebsten gegen diese Ungerechtigkeiten auflehnen wollen zu lassen. Der Roman zeigt sehr gut die Abgründe und die Offenheit der menschlichen Gefühle auf und verdeutlicht, dass nicht alles schwarz oder weiß ist. (Sascha)

http://legimus.blogspot.de/2015/10/rezension-die-auserwahlten-3-in-der.html
Die Auserwählten 3. In der Todeszone, James Dashner

In seiner Auserwähltentrilogie geht es um schwierige Entscheidungen und die daraus folgenden Konsequenzen, mit denen die Menschen leben müssen. Wie würden wir entscheiden, wenn wir die Macht hätten, mit Hilfe von einem Virus die Bevölkerung zu dezimieren, wenn die Ressourcen knapp werden? Würden wir soweit gehen? Und wären uns im Nachhinein alle Mittel recht, um gegen eben diesen Virus ein Heilmittel zu finden? Auch wenn dies bedeuten würde, dass wir Kinder und Jugendliche tödlichen Experimenten ausliefern würden? Mal abgesehen von seiner spannenden Schreibweise fesselt Dashner allein durch die Geschichte an sich und den diversen Charakteren, welche teilweise eine enorme Entwicklung innerhalb der drei Bände durchmachen. In diesem Abschlussband führt er am Ende alle Fäden zusammen und bringt das moralische Dilemma aller Beteiligten zu einem sehr guten Abschluss. (Susanne)

http://legimus.blogspot.de/2015/10/rezension-dictator-robert-harris.html
Dictator, Robert Harris

Bereits die ersten beiden Bände von Harris’ Cicerobiografie konnten mich wirklich begeistern, doch der abschließende Teil übertrifft diese noch einmal. Er lässt uns Ciceros Leben von seinem Exil in Thessaloniki im Jahre 58 v. Chr. bis zu seinem Tode im Jahre 43 v. Chr. hautnah miterleben und bietet somit gleichzeitig einen sehr gut recherchierten, spannenden Einblick in die späte Römische Republik, die unentwegt auf ihr Ende zusteuert. Außerdem berührt der Band den Leser noch stärker als seine Vorgänger, wenn man mit Cicero Schicksalsschläge in seiner Familie überstehen muss und um den Erhalt der Republik kämpft, ein Kampf, der letztendlich verloren geht. Absolute Leseempfehlung! (Kim)


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