Dienstag, 9. Juni 2015

145. Todestag: Charles Dickens

Liebe Leserinnen und Leser,

heute jährt sich zum 145. Mal der Todestag eines von Englands bekanntesten Schriftstellern, Charles Dickens. Dieser wurde am 7. Februar 1812 in eine mittellose Familie in der Nähe von Portsmouth geboren. 1822 siedelte die Familie nach London um, wo der Vater ein Jahr später ins Schuldgefängnis gebracht wurde. Zur Ernährung der Familie musste der junge Charles nun bereits in verschiedenen Fabriken arbeiten und konnte nur noch unregelmäßig die Schule besuchen. Schließlich wurde er bei einem Rechtsanwalt als Schreiber angestellt und arbeitete sich zum Parlamentsstenographen hoch. Weiterhin wurde Dickens auch für verschiedene Zeitungen journalistisch tätig und veröffentlichte 1836-37 seinen ersten Roman „The Pickwick Papers“ als Fortsetzungsroman. Zur gleichen Zeit heiratete er Catherine Hogarth, mit der er zehn Kinder bekam.
In der Folge erschienen in den nächsten Jahren einige von Dickens’ bedeutendsten Werken, in denen er das Elend der armen Bevölkerung anprangerte und Erlebnisse aus seiner Kindheit verarbeitete: Oliver Twist (1838), Eine Weihnachtsgeschichte (1843) und David Copperfield (1850). Sie machten Dickens zu einem angesehenen, wohlhabenden Schriftsteller, der Lesereisen durch die USA und später durch Großbritannien durchführte und sich auf dem Landsitz Gad’s Hill Place in Rochester hinterließ. 1859 und 1861 folgten noch seine großen Spätwerke: Eine Geschichte aus zwei Städten und Große Erwartungen. 1869 erlitt Dickens während einer Lesereise einen Schlaganfall, von dem er sich kurzzeitig erholte, bis er schließlich 1870 an einem zweiten Schlaganfall in Rochester starb.
Euer Legimus-Team

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