Dienstag, 19. Mai 2015

Rezension: Ewige Liebe (J. R. Ward)

Heyne
Taschenbuch, 288 Seiten
ISBN: 978-3-453-52302-9
7,95€

Ein kurzer Einblick

Mary Luce arbeitet ehrenamtlich bei einer Selbstmordhotline. Komische Anrufe verunsichern sie. Wenig später steht ein stummer Junge, der Verursacher der Anrufe, bei ihr im Garten und gewinnt Marys Vertrauen. Bella, Marys Nachbarin, bemerkt, dass der Junge ein männlicher Vampir vor der Transition ist. Sie meldet dies der Bruderschaft und dort kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung zwischen Rhage und Mary.

Bewertung


Wie auch schon bei meinen anderen beiden Rezensionen kann ich immer noch nicht genau sagen, was mich an dieser Reihe fasziniert. Ich habe lange gebraucht, bis ich mich an diesen Teil gewagt habe und habe ihn dann innerhalb von 24 Stunden durchgelesen. Wieder empfinde ich die Geschichte nicht als überragend, aber doch fesselnd. Diesmal steht Rhage im Mittelpunkt der Geschichte. Beth und Wrath aus den ersten beiden Bänden kamen bisher nur als Nebenfiguren vor. Diesmal konnte ich mich aber schneller in die Geschichte einfinden, da die Figuren ja schon bekannt waren. Auch Butch ist wieder mit von der Partie und auch eine der wichtigeren Figuren. Seine Geschichte wird hier auch als Nebenstrang fortgesetzt.
Im Mittelpunkt stehen aber Mary und Rhage. Rhage näher kennenzulernen, ist sehr faszinierend, da seine Geschichte doch einiges an Überraschungen bereit hält. Auch mag ich seine offene, unverblümte Art zu reden. In einer Szene fragt Mary ihn, ob das Gedachte, bevor es ausgesprochen wird, gefiltert wird. Rhage erwidert mit Nein, und genau so kommt er auch die ganze Geschichte rüber, was einem doch das eine oder andere Mal auch zum Schmunzeln bringt. Mary hat es mir als Charakter auch angetan. Ihr Schicksal ist nicht einfach und nun einen Vampir der Bruderschaft kennenzulernen und auch noch in die Geschehnisse hineinzugeraten, macht ihr Leben nicht unbedingt einfacher. Über ihre Gedanken musste ich oft lächeln, da ich sie gut nachvollziehen kann. Immerhin werden die Brüder ja sehr gutaussehend beschrieben. Welche normale Frau würde sich da schon Chancen versprechen?
Auch die Geschichte der Lesser geht weiter. Die Hierarchien werden mehr ausgebaut und man bekommt weiterhin einen guten Einblick in die Gegenspieler der Vampire.

Fazit

Die „Black Dagger“- Reihe fasziniert. Sie ist erfrischend anders, zeigt Gefühl, wie auch Härte. Ein sinnliches und von Testosteron getriebenes Männerbild erfreuen die weibliche Leserin. Trotzdem bleibt es „Popcornliteratur“, aber überaus unterhaltsame. 

3,5 von 5 Punkten

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