Sonntag, 31. Mai 2015

Empfehlungen im Mai

Liebe Leserinnen und Leser,

nach den eher durchwachsenen Temperaturen der letzten Wochen scheint nun endlich für den Juni Besserung in Sicht, dem gemütlichen Sonnetanken auf dem eigenen Balkon, im Park oder im Freibad dürfte nichts mehr im Wege stehen. Wer dafür noch nach passenden Büchern sucht, für den haben wir auch in diesem Monat wieder abwechslungsreiche Tipps...


http://www.legimus.blogspot.de/2015/05/rezension-warten-auf-godot-samuel.html
Warten auf Godot, Samuel Beckett

„Warten auf Godot“ ist eines jener Werke, das man gelesen haben sollte, bei dem man aber nicht allzu enttäuscht sein sollte, wenn man die Intention des Werkes nicht voll und ganz erfasst. Das Stück konfrontiert den Leser mit zwei dem Rahmen nach identischen Akten. Diese erzählen auf 100 Seiten von Trostlosigkeit und dem fehlenden Sinn des Lebens mit der Hoffnung auf einen Erlöser. Obwohl das Stück praktisch auf der Stelle tritt, zeigt es jedoch auch die Wichtigkeit des menschlichen Miteinanders auf. (Sascha)





http://legimus.blogspot.de/2015/05/rezension-die-schatzinsel-robert-louis.htmlDie Schatzinsel, Robert Louis Stevenson

Kein Roman hat meine Kindheit so geprägt wie "Die Schatzinsel". Da ist es ganz natürlich, dass ich auch zu diesem Hörspiel gegriffen habe. Und dieses Hörspiel war einfach nur grandios. Die Stimmen haben zu den Figuren gepasst und ganz besonders die des charismatischen Silver, der auch noch das ein oder andere Lied zum Besten gibt. Durch die Hintergrundhäppchen aus dem Leben des Autors hat man das Gefühl, der Geschichte noch näher zu sein. Dieses Hörbuch wird nicht nur Kenner der Geschichte begeistern, sondern auch Neulinge in seinen Bann ziehen (Jana)


http://legimus.blogspot.de/2015/05/rezension-das-wunder-von-berlin-daniel.html
Das Wunder von Berlin, Daniel James Brown

Diesen Monat hat es mir schon wieder ein historisches Sachbuch besonders angetan: Daniel James Browns neuestes Werk über die neun Jungs des US-amerikanischen Ruderachters, die bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin Gold gewannen. Aus der Sicht des trotz einiger erlebter Schicksalsschläge lebensfrohen Joe Rantz werden die Strapazen der Jungs bis hin zur Olympiade fesselnd und rührend geschildert, spannende Einblicke in die Sportart Rudern geboten und gleichzeitig die Entwicklungen in den USA und im Deutschland der 1930er Jahre bildhaft und aufschlussreich erläutert, so dass ein enorm lesenswertes und einfühlsames Gesamtwerk entsteht. (Kim)

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