Samstag, 28. Februar 2015

Empfehlungen im Februar

Liebe Leserinnen und Leser,

der Frühling lässt wohl noch ein wenig auf sich warten, auch wenn bereits die ersten Schneeglöckchen in den Gärten zu finden sind. Um euch die Wartezeit auf wärmeres Wetter ein wenig zu verkürzen, haben wir auch in diesem Monat wieder abwechslungsreiche Buchempfehlungen für euch:

 
http://legimus.blogspot.de/2015/02/rezension-das-moor-des-vergessens-val.htmlDas Moor des Vergessens, Val McDermid

Diesen Monat möchte ich euch den Roman von Val McDermid ans Herz legen. Obwohl er kein besonders nervenaufreibender Krimi/Thriller ist, hat er durch seine eher ruhigen Töne doch etwas Besonderes. Die Protagonisten tragen einen Großteil der Geschichte und deswegen ist es nicht schlimm, dass die Spannung hier etwas flach gehalten wird. (Jana)






http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila/162_74070_95413_xl.jpg
So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein, Christoph Schlingensief 

Meine klare Empfehlung für diesen Monat ist Christoph Schlingensiefs intensive Auseinandersetzung mit seiner Krebserkrankung. In klarer und eindringlicher Sprache lässt er den Leser genauso ehrlich teilhaben an seiner Angst vor dem Tod wie an seinem unbedingten Lebenshunger. Ein Buch, das tief bewegt und aufwühlt. Man muss keineswegs Fan des Künstlers gewesen sein, um sich auf dieses Tagebuch einzulassen, wobei man keine leichte Kost erwarten darf. Doch wenn man es wagt, wird man mit einer mitreißenden Kampfschrift für das Leben belohnt, die noch lange nachwirkt. (Verena)


http://legimus.blogspot.de/2015/02/rezension-die-schlacht-im-teutoburger.html
Die Schlacht im Teutoburger Wald, Reinhard Wolters

Reinhard Wolters’ Behandlung der Varusschlacht, die zum 2000jährigen Jubiläum der Schlacht im Jahr 2009 erschienen ist, bietet jedem Antikeinteressierten einen umfassenden Überblick über alle rund um das Ereignis wichtigen Themen: die ihm vorausgegangene römische Germanienpolitik, die Hauptakteure Arminius und Varus, der Ablauf der Schlacht aus Sicht der antiken Quellen, ihre Bedeutung und ihre wechselnde Wahrnehmung im Laufe der Jahrhunderte. All dies schildert Wolters enorm informativ, quellengestützt und auf sehr hohem geschichtswissenschaftlichen Niveau und zusätzlich liest sich der wissenschaftliche Text wie ein spannender Roman, so dass ich dieses Buch jedem nur wärmstens empfehlen kann! (Kim)

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