Samstag, 31. Januar 2015

Empfehlungen im Januar

Liebe Leserinnen und Leser,

nun hat der Winter uns doch alle fest im Griff. Fast deutschlandweit versinken wir im Schnee, der uns zum Schneemannbauen, zu wilden Schneeballschlachten oder gemütlichen Schneespaziergängen einlädt. Wer danach noch nach einer Beschäftigung für das Aufwärmen auf dem Sofa mit einer warmen Tasse Kakao sucht, für den haben wir auch in diesem Monat wieder abwechslungsreiche Empfehlungen:


http://legimus.blogspot.de/2015/01/rezension-ruhm-ein-roman-in-neun.html
Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten, Daniel Kehlmann

Daniel Kehlmann hat mit diesem Roman ein etwas anderes und zugleich in Teilen humorvolles Werk geschaffen, das man auf Grund seiner wenigen Seiten in kurzer Zeit lesen kann, was aber noch lange nachwirkt. „Ruhm“ ist eine Verstrickung von neun Geschichten, die zwar nicht offensichtlich, dafür aber raffiniert miteinander verbunden sind. Dabei haben die Geschichten trotz aller Unterschiedlichkeit noch einiges gemeinsam und werfen große Fragen nach der Identität und lebenswichtigen Entscheidungen auf. Man begegnet verschiedensten Charakteren und Realem und Irrealem, doch am Ende passt alles irgendwie zusammen. (Sascha)



A Feast for Crows, George R.R. Martin

Momentan bin ich noch dabei, den vierten Band von Martins "Lied von Eis und Feuer" zu lesen. Doch bereits jetzt kann ich auch diesen Band jedem empfehlen, der die ersten drei verschlungen hat. Nach den großen Schlachten in "A Storm of Swords" wird es hier bedeutend ruhiger und die Politik steht im Mittelpunkt. Klingt erstmal recht langweilig, doch Martin schafft es mit seiner unverwechselbaren Federführung, auch mit der Staatsführung in Westeros spannend zu unterhalten. Denn auch hier zeigen die Charaktere wieder ihre besten und schlimmsten Seiten... (Susanne)

http://legimus.blogspot.de/2015/01/rezension-nebelmord-yrsa-sigurardottir.html
Nebelmord, Yrsa Sigurðardóttir

In diesem Monat möchte ich euch einen spannenden Islandkrimi ans Herz legen, mit dem man es sich bei all dem Schneegestöber auf der Couch gemütlich machen kann. „Nebelmord“ erzählt vom Ausflug des Fotografen Helgi auf eine kleine Leuchtturminsel mit drei weiteren Personen, von denen über Nacht eine spurlos verschwindet, etwa gleichzeitig verschwindet in Reykjavík eine ausländische Familie und die Polizistin Nina versucht zu begreifen, warum ihr Mann sich das Leben nehmen wollte. Die drei Handlungsstränge werden nach und nach zu einer packenden Gesamtgeschichte zusammengeführt, die zum Miträtseln einlädt und durch typisches Islandflair besticht, so dass ich sie nur weiterempfehlen kann. (Kim)


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