Mittwoch, 26. November 2014

Rezension: Ein Hund zu Weihnachten (Greg Kincaid)

Page & Turner
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 192 Seiten
ISBN: 978-3-442-20346-8
14,95 €

Ein kurzer Einblick

Todd ist nicht ganz wie andere Menschen seines Alters, aber er hat ein großes Herz. Als er von einer Aktion des örtlichen Tierheims hört, bittet er seinen Vater über Weihnachten einen Hund aufnehmen zu dürfen. Sein Vater, der selber einige Erlebnisse mit Hunden hatte, lässt sich erst nicht erweichen, aber Todd versucht alles um ihn umzustimmen. Und dann gibt es ja noch mehrere Hunde im Tierheim...

Bewertung

„Ein Hund zu Weihnachten“ ist der zweite Band der Hundetrilogie von Greg Kincaid. Der Roman hat mir, bis auf einige Stellen, sehr gut gefallen. Die Grundidee hat mich nicht ganz angesprochen. Ist es für einen Hund wirklich gut für ein paar Tage in eine Familie vermittelt zu werden, um ihn dann wieder zurück ins Tierheim zu bringen? Das sei dahingestellt. Die Geschichte an sich wurde vom Autor aber sehr schön erzählt. Todds Vater hatte selbst ein traumatisches Erlebnis mit einem Hund in seiner Vergangenheit und deshalb war es für Todd nicht so leicht, ihn dazu zu bekommen, an der Aktion mitzumachen. Das Zusammenspiel zwischen Vater und Sohn hat mir sehr gut gefallen, auch dass auf die Behinderung von Todd eingegangen wurde, fand ich gut herausgearbeitet, auch wenn nie wirklich erwähnt wird, was Todd nun für eine Behinderung hat.
Dass die Problematik von „schwarzen Hunden“ angesprochen wurde, fand ich auch sehr gut, denn auch in Deutschland kennt man dieses Phänomen, dass schwarze Hunde schlechter zu vermitteln sind als anders farbige.
Die Geschichte an sich lässt sich schnell und flüssig durchlesen, was auch am Schreibstil des Autors liegt. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und deren Gedankengänge und Gefühle sind für den Leser gut herausgearbeitet worden und verständlich. Thematisch passt es, wie der Titel schon sagt, zu Weihnachten und man sollte es auch wirklich um diese Zeit rum lesen, denn ansonsten würde doch viel von dem Charme der Geschichte verpuffen.

Fazit

Eine nett geschriebene Geschichte, welche sich gut in der Weihnachtszeit lesen lässt. Hundeliebhabern würde ich sie noch einmal besonders ans Herz legen.

3,5 von 5 Punkten

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