Dienstag, 21. Oktober 2014

Legimus trifft... Markus Orths


Was sind die Beweggründe des Lesers auf eine Lesung zu gehen, wenn einem weder der Romantitel, noch der lesende Autor etwas sagt? Mein Beweggrund war der Titel des Romans, weniger der Titel mehr noch der Zusatz, der unter dem Titel zu finden war. „Apokalypse für Anfänger“, hört sich gut an, außerdem war ich bisher noch nie bei einer Apokalypse dabei gewesen, darf mich also als Anfänger outen. Der komplette Buchtitel ist „Alpha & Omega – Apokalypse für Anfänger". Eine kurze Erläuterung zu dem Roman auf dem Flyer des Leselands Hessen und der Entschluss war gefasst, zu dieser Lesung zu gehen, auch wenn der bekannte Autor Markus Orths mir bis dato noch völlig unbekannt war.
Bereut habe ich diesen Entschluss nicht, denn es war eine sehr witzige und auch ein wenig nachdenkliche Lesung, die der sympathische Autor für die Zuhörer bereithielt.
Vorne weg gab es von der Stadtbücherei, in der die Lesung stattfand, einleitende Worte und man erfuhr schon einiges über Markus Orths Romane und seine Auszeichnungen.
Als die Lesung dann anfing, war man schnell von der Geschichte bzw. den ausgewählten Textsequenzen und von der netten Vorlesestimme des Autors gefangen.
Zwischendurch gab es dann eine Pause, in der man schon mal einen netten Plausch halten und sich an dem Büchertisch mit den anderen Werken von Markus Orths vertraut machen konnte. In meine Büchertasche wanderten auch sogleich ein Exemplar von „Alpha & Omega“ und „ Das Zimmermädchen“, welches auch schon verfilmt wurde.
Nach der Pause ging es weiter mit der Lesung und als sie zu Ende war, war ich doch etwas enttäuscht. Ehrlich gesagt hätte ich noch stundenlang zuhören können und gäbe es den Roman als Hörbuch vom Autor selbst eingesprochen, hätte ich wohl zu diesem gegriffen.
Nach der Lesung konnte man dem Autor noch Fragen stellen. Eine Frage war zum Beispiel, ob Alpha einen Bauchnabel hat, da sie ja einfach so erschienen ist und ihre Herkunft nicht wirklich geklärt wird (auf jeden Fall nicht in der Lesung).  Oder es wurde gefragt, wie die Recherche zu dem physikalischen Teil des Romans ausgesehen hat.
Ganz zum Schluss konnte man sich noch die Bücher signieren lassen und Fotos durften auch gemacht werden.

Mir hat die Lesung sehr viel Spaß gemacht und ich kann nur jedem empfehlen, zu einer Lesung hinzugehen, wenn Markus Orths eine in der Nähe abhält. Stimme und Text haben wunderbar harmoniert und diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis gemacht.

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