Freitag, 11. Juli 2014

Rezension: Kleine Katze Chi. 2 (Konami Kanata)

Carlsen
Softcover, 160 Seiten
ISBN: 978-3-551-74225-4
9,95€


Ein kurzer Einblick

Chi erlebt sein zweites Abenteuer mit der Familie Yamada. Aber Vorsicht! Chi darf in dem Haus, in dem die Yamadas wohnen gar nicht sein, denn hier sind Haustiere strengstens verboten. Chi kümmert das nicht viel, aber die Yamadas sind sehr besorgt, denn die Hauswirtin scheint Adleraugen zu haben. Und dann wird auch noch eine Katze gesichtet und ist Gesprächsthema Nummer Eins im Hausflur.

Bewertung


Auch der zweite Band um die kleine Katze Chi hat mir wieder gut gefallen. Die Zeichnungen sind genauso gut, wie beim ersten Band. Überzeichnet, aber sehr hübsch anzusehen. Die einzelnen Kapitel sind wieder relativ kurz gehalten, so dass sie sehr geeignet für jüngere Leser sind. Die Episoden beziehen sich teilweise auch auf den ersten Band, so dass es gut ist, wenn man ein bisschen Vorwissen hat. Allerding ist es nicht dringend nötig, da sich vieles einfach von selbst erklärt. Im zweiten Kapitel denkt Chi zum Beispiel an sein erstes Bad zurück, welches er im ersten Band genommen hat, oder besser gesagt nehmen musste, und nicht begeistert davon war. Auch auf den Tierarztbesuch im ersten Band wird angespielt, aber hier sind die Bilder wirklich selbsterklärend.
Großen Raum in der Geschichte nimmt diesmal die fremde Katze ein, die im und um das Mietshaus der Yamadas herumschleicht. Hat die Autorin/Zeichnerin Konami Kanata sich im ersten Band auf das Familienleben der Yamadas konzentriert, vergrößert sie nun Chis Welt. Sehr witzig finde ich weiterhin die Versuche, Chi vor der Hauswirtin und den anderen Mietern zu verstecken. Bei diesen Szenen ist Schmunzeln garantiert. Mein Lieblingskapitel ist übrigens das, in dem Papa Yamada krank ist und Chi spielen möchte. Die Szene kommt jedem, der selbst ein Tier hat, bekannt vor.
Im vorderen Umschlag befindet sich ein Extra. Hier kann man Chi und die andere Katze ausschneiden, diese sollen dann auf einen Karton gestellt werden und der Karton wird dann so lange angetippt, bis eine der beiden Figuren umfällt.
Für die Beleseneren befindet sich ein Interview mit der Autorin und Zeichnerin Konami Kanata im Buch, welches von dem schwarzen Kater aus der Geschichte geführt wird. 

Fazit

Der zweite Band muss sich nicht hinter dem Ersten verstecken. Die Bilder, wie auch die einzelnen Kapitel sind wieder sehr witzig gestaltet und viele Begebenheiten dürften einem Katzenhalter auch bekannt vorkommen.
Chi ist ein kleines Energiebündel, welches sicher nicht nur die jüngeren Leser erfreut.

3 von 5 Punkten

 Wir danken dem Carlsen Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

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