Donnerstag, 17. Juli 2014

Rezension: Gute Fee in Ausbildung (Mercedes Lackey)

Blanvalet (dort nicht mehr erhältlich)
Taschenbuch, 448 Seiten
ISBN: 978-3-4422-4365-5
ab 2,49 (Amazon)

Ein kurzer Einblick

In den verzauberten Reichen ist nichts wirklich normal. Das Leben ist wie ein Märchen, denn die „Tradition“ sorgt dafür. Elenas Leben von Aschen-Ella zu einer guten Fee ist wahrlich märchenhaft, bis die Liebe ins Spiel kommt und die „Tradition“ eventuell neue Wege einschlagen muss.

Bewertung

„Gute Fee in Ausbildung“ ist der erste Band der Reihe um die verzauberten Reiche. Mittlerweile sind die Romane aber nicht mehr beim Verlag erhältlich, können aber noch von Privatanbietern bezogen werden. In diesem ersten Band dreht sich die Geschichte um die gute Fee Elena, die anfangs sehr an Aschenputtel erinnert.
Wirklich flüssig lässt sich die Geschichte nicht lesen und in vielen Teilen zieht sie sich leider sehr. Zwar gibt es immer wieder Stellen, die sich recht flüssig lesen lassen, aber davon gibt es nicht viele. Interessant wird die Geschichte erst  als Alexander zu Elena trifft. Ab da macht es mehr Spaß, der Geschichte zu folgen. Die zwischenmenschliche Beziehung bringt einen besonderen Reiz und ich muss zugeben, dass es für mich auch erst ab da interessant wurde. Natürlich war die Geschichte vorher wichtig, um alles zu verstehen, aber sie plätscherte leider etwas dahin.
Gut gefallen hat mir die Anspielung auf die verschiedenen Märchen und wie die Autorin dies alles eingeflochten hat. Man findet auch nicht nur bekannte Märchen in diesem Roman, sondern auch zum Beispiel das russische Märchen „Das bucklige Pferdchen“. Auch wird Bezug genommen auf die ägyptische Mythologie.
Die Hauptprotagonistin Elena wirkt auf den Leser ziemlich sympathisch und es macht Spaß, mit ihr gegen die „Tradition“ zu arbeiten. Die „Tradition“ fand ich teilweise etwas verwirrend und auch nach der Beendigung dieses Bandes bin ich mir nicht im Klaren darüber, wie sie eigentlich wirkt.

Fazit

Einerseits erheitert dieser Roman mit einem hübschen Kuddelmuddel aus verschiedenen Märchen und Märchengestalten. Andererseits finde ich ihn teilweise ziemlich langweilig zu lesen und musste mich durch einzelne Passagen einfach durchquälen. Auch die „Tradition“ habe ich nicht wirklich verstanden. Die Geschichte, die sich allerdings zwischen Alexander und Elena entspinnt, hat mich ein bisschen über die Schwächen hinweggetröstet.

2,5 von 5 Punkten


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