Sonntag, 22. Juni 2014

Rezension: Blutopfer (J. R. Ward)

Heyne
Taschenbuch, 320 Seiten
ISBN: 978-3-453-52301-2
7,95 €

Ein kurzer Einblick

Wrath muss sich seiner Liebe zu Elizabeth stellen. Dabei hat er es noch mit dem fiesen Mr. X zu tun, der die Vampire töten will. Dann wird auch noch vermutet, dass es in den eigenen Reihen einen Verräter gibt...

Bewertung

Im englischen Original ist der erste deutsche Band gemeinsam mit diesem ein einzelner Band. Warum es bei uns anders ist, ist mir ein Rätsel. Etwas ungünstig ist es auch, wenn man die beiden Bände nicht sofort hintereinander liest. Ich habe am Anfang nicht wieder in die Geschichte hineingefunden, da es auch schon ein bisschen her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe. Die Namen sind nicht üblich und ich musste mich erst wieder in diese wie auch in die Geschichte einfinden, bis ich mich halbwegs wieder zu Recht gefunden habe. Danach habe ich den Roman allerdings ziemlich flott beendet, da ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Ich habe die Geschichte nicht als besonders gut empfunden, trotzdem war ich so von ihr fasziniert, dass ich total in ihr versunken bin.
Die Vampire üben schon einen gewissen Reiz auf den Leser aus bzw. wahrscheinlich würde es korrekt heißen: auf den weiblichen Leser. Testosterongesteuerte, muskelbepackte und dazu noch gut aussehende Männer, obendrauf noch der Mythos des gefährlichen Vampirs haben wirklich einen gewissen Reiz auf diese Leserschaft. Auch die Mischung der einzelnen Vampircharaktere ist sehr interessant. Good Boy, Bad Boy und andere Stereotypen sind vertreten. Auch Butch, ein guter Freund von Beth, ist auch wieder mit dabei. Im ersten Band mochte ich ihn schon gerne, seit diesem mag ich ihn noch mehr und seine Rolle in dem Roman heitert auch die Geschichte auf und sorgt für die richtige Prise Humor.
Im Mittelpunkt steht auch die kommende Transition von Beth. Das heißt, dass sie sich in einen Vampir verwandeln wird.
Auch die Gegenseite, die sogenannten Lesser, sind ziemlich interessant und auch dort spinnt sich eine interessante Geschichte zusammen, die in einem explosiven und spannenden Finale ihren Höhepunkt erreicht.

Fazit

„Blutopfer“ sollte man keinesfalls lesen ohne den ersten Band „Nachtjagd“ gelesen zu haben. Der Schreibstil ist einfach gehalten, zieht aber in den Bann. Man kann es als „Popcornliteratur“ für Erwachsene beschreiben, die einfach Spaß macht zu lesen, ohne dass man allzu viel hinterher darüber nachdenken muss.

3,5 von 5 Punkten



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen