Mittwoch, 25. Juni 2014

Rezension: Auf der Spur des Hexers - Wie der Horror begann (Wolfgang Hohlbein)

Bastei Lübbe
E-Book, 64 Seiten/ Taschenbuch (vergriffen)
ISBN: 978-3-8387-2167-5
0,00 €

Ein kurzer Einblick

Wolfgang Hohlbeins Hexer-Serie um Robert Craven hat sich großer Beliebtheit erfreut. In diesem Roman wird nun die Vorgeschichte erzählt. Hier steht nicht Robert Craven im Mittelpunkt, sondern dessen Vater Roderick Andara und wie der Kampf begann.


Bewertung

Es ist schon ziemlich lange her, dass ich mich mit der Welt des Hexers von Salem befasst habe. Trotzdem ist mir der Einstieg in diese Vorgeschichte ziemlich leicht gefallen. Aber auch Nicht-Kenner können diesen Band lesen, da er die Vorgeschichte ist und somit auch ziemlich selbsterklärend wirkt.
Roderick Andara ist auf der Flucht. Er wird von schrecklichen Wesen gejagt, die allesamt aus dem Cuthulu-Mythos von H. P. Lovecraft stammen. Der selbige ist auch wieder mit von der Partie (Wolfgang Hohlbein hat ein Faible dafür, real existierende Personen in seine Geschichten mit einzubauen.), den man auch schon aus den Hexer-Bänden kennt.
Die Stimmung des Romans ist  düster und erschreckend und nichts scheint so zu sein, wie es anmutet. Man wird des Öfteren überrascht und gerade das Ende hatte ich so nicht erwartet.
Sehr witzig fand ich auch, dass Robert Craven als dreijähriges Kind in dieser Geschichte vorkommt. Nur kurz, aber doch irgendwie erheiternd für mich, da man ihn aus den Hexer-Bänden nur als Erwachsenen kennt. 

Fazit

Das Ende war überraschend und es war sehr angenehm, endlich einmal die Geschichte um den Vater Robert Cravens kennenzulernen, der doch immer wieder in den Hexer-Büchern auftaucht, aber nie wirklich beleuchtet wird. Nun wirkt dieser Charakter nicht mehr so schwammig auf mich und hat klarerer Konturen bekommen. Wer also die Hexer-Romane liest, sollte auch unbedingt diesen Band lesen.

4 von 5 Punkten

 Diese Rezension bezieht sich auf die vergriffene Printausgabe.

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