Freitag, 28. Februar 2014

Empfehlungen im Februar

Liebe Leserinnen und Leser,

nach dem in weiten Teilen Deutschlands doch eher enttäuschenden Winter setzt nun etwas verfrüht der Frühling langsam ein. Schneeglöckchen in den Gärten sind keine Seltenheit mehr und die Straßen füllen sich langsam wieder mit Menschen, die die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres genießen. Wer noch nach passenden Werken fürs erste Lesen im Freien sucht, dem können wir mit unseren Lesehighlights aus dem vergangenen Monat vier spannende Optionen bieten.


http://legimus.blogspot.de/2014/02/rezension-die-analphabetin-die-rechnen.html
Die Analphabetin, die rechnen konnte, Jonas Jonasson

Jonas Jonassons zweiter Roman nach seinem Weltbestseller „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ besticht erneut durch die heitere und überspitzt ironische Erzählweise des Autors. Dieses Mal begleitet der Leser eine ganz besondere Südafrikanerin sowie ihre sehr unterschiedlichen Freunde durch ein ereignisreiches Leben und erfährt dabei praktisch nebenbei einige interessante Details der Geschichte ihres Landes. Trotz aller Heiterkeit gelingt es Jonas Jonasson dabei gekonnt, heikle Themen geschickt an den Leser heranzutragen. (Sascha)





Noah, Sebastian Fitzek

Noah ist nur ein Roman und doch viel mehr. Er weiß zu unterhalten, aber auch auf einer anderen Ebene Aufmerksamkeit zu erregen und über sich, über die Welt und über so vieles mehr nachzudenken. Thrillerelemente kommen nicht zu kurz und während der Protagonist atemberaubend von Szene zu Szene hetzt, bleibt dem Leser manchmal vor Verblüffung über das Nebenher der Mund offen stehen. Ein Thriller mit Nachdenk-Effekt. (Jana)




http://legimus.blogspot.de/2014/02/rezension-schandung-der-zweite-fall-fur.html#more
Schändung, Jussi Adler-Olsen

Nach dem Auftakt der Sonderdezernat Q-Reihe kann ich in diesem Monat auch den zweiten Teil "Schändung" empfehlen. In diesem bekommen Carl Mørck und Assad Unterstützung von der neuen Sekretärin Rose. Und die können sie auch dringend gebrauchen, denn sie müssen einen alten perfiden Mordfall neu aufrollen, der sich bis in die Gegenwart zieht und sie in die Kreise der Reichen und Schönen führt. Beim Finale hat Adler-Olsen zwar ein wenig dick aufgetragen, doch insgesamt ist ihm mit "Schändung" ein Thriller gelungen, der spannend unter die Haut geht. (Susanne)




http://legimus.blogspot.de/2014/02/rezension-magellan-stefan-zweig.html
Magellan, Stefan Zweig

Im vergangenen Monat konnte mich Stefan Zweigs Behandlung des portugiesischen Entdeckers Magellan, der als erster den Westweg nach Asien im Süden Südamerikas entdeckte und dessen Crew nach seinem Tod auf den Philippinen sein großes Ziel, die erste Erdumsegelung, vollendete, am meisten beeindrucken. Zweig gelingt es, diese große Reise in oftmals von keinem Menschen zuvor bereiste Gebiete spannend und intensiv nachzuerzählen, uns die Person Magellans näher zu bringen und diese historische Thematik auch sprachlich ansprechend zu gestalten. Für jeden geschichtlich Interessierten nur zu empfehlen! (Kim)


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