Montag, 20. Januar 2014

Rezension: Skulduggery Pleasant 3. Die Diablerie bittet zum Sterben

Loewe Verlag
Taschenbuch, 352 Seiten
ISBN: 978-3-7855-7405-8
9,95 €

Ein kurzer Einblick

Keine Zeit für ein bisschen Ruhe, denn systematisch werden alle Teleporter umgebracht, bis nur noch das Naturtalent Fletcher Renn übrigbleibt, der auch noch eine Nervensäge ist. Skulduggery und Walküre haben jede Menge zu tun, um die Welt wieder einmal vor grotesken Dingen zu retten.

Bewertung

Auch im dritten Band um den Skelett-Detektiv Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh geht es wieder rasant zu. Erholungspausen sind ihnen nicht gegönnt, sondern sie müssen einen jungen Teleporter beschützen, der die Macht hat, ein Tor zu öffnen, durch welches die Gesichtslosen kommen könnten. Auf der Seite der Bösen steht diesmal die Diablerie, die sich zum Ziel gesetzt hat, Verderben über die Welt zu bringen. Da Skuldugerry und Walküre nicht mehr für das Sanktuarium arbeiten, müssen sie sich diesmal nicht nur mit der Diablerie auseinanderzusetzen, sondern auch mit dem unfähigen Detektiv Remus Crux, der aus unerfindlichen Gründen glaubt, dass Skulduggery selbst hinter den Morden stecke. Diese ganze Mischung bietet wieder einmal viel Action und noch viel mehr Witz. Die Dialoge sind herrlich schräg, ironisch und wissen den Leser gut zu unterhalten. Das einzige, was etwas nervt, ist die dauernde Rennerei. Die ganze Zeit rennt jemand hierhin, sprintet dorthin. Hier als Leser mitzukommen, war schon eine kleine Herausforderung.
Ansonsten kann man auch über diesen Band nicht viel meckern. Stephanie /Walküre denkt ein bisschen über ihr Leben nach und die Geschichte vertieft sich in dieser Hinsicht. Ihre Entwicklung lässt sich ganz besonders gut nachvollziehen, da sie mittlerweile 14 Jahre alt ist und nicht mehr zwölf, wie im ersten Band. Das Ende dieses Bandes hört mit einem kleinen Cliffhanger auf und Walküre wird ein interessantes Angebot unterbreitet, welches sich jetzt schon spannend auf die folgenden Bände auswirkt.
Gut war auch, dass die ganze Geschichte nicht vorhersehbar ist. Dem Autor Derek Landy fallen wirklich die unmöglichsten Gegebenheiten ein, Spannung für den Leser aufzubauen und diese auch konstant oben zu halten, so dass man den Roman kaum aus der Hand legen kann.

Fazit

Auch Band drei der Reihe um Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh hält, was er verspricht. Atemloses Tempo, der Witz an der richtigen Stelle und gut dargestellte Charaktere, die für jede Menge Überraschungen sorgen, machen auch diesen Band wieder zu einem wahren Leseerlebnis.

4,5 von 5 Punkten


1 Kommentar:

  1. Huhu,
    Ich hoffe du hast nichts dagegen, dass ich deine Rezi auf meinem Blog verlinkt habe. Und zwar genau hier:
    http://nellysleseecke.blogspot.de/2015/10/skulduggery-pleasant-die-diablerie.html?m=1

    Alles Liebe, Nelly

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