Dienstag, 28. Januar 2014

Rezension: Die Flucht der Königin (Cassandra Clare/ Maureen Johnson)

Arena Verlag
e-book, 37 Seiten
2,99 €

Ein kurzer Einblick

Magnus hat Paris, die Stadt der Liebe, für sich entdeckt. Leider ist es dort gerade etwas ungemütlich, da die Revolution in vollem Gange ist. Plötzlich steht Axel von Fersen bei ihm vor der Tür und bittet Magnus um Hilfe.

Exklusiv als Ebook erscheinen von April 2013 bis Januar 2014 zehn Kurzgeschichten, die das Leben des schillernden Hexenmeisters Magnus Bane näher beleuchten. Dieses Projekt hat Cassandra Clare mit ihren Co-Autorinnen Sarah Rees Brennan und Maureen Johnson gestartet, um ihren Fans mehr aus dem Leben Magnus Banes zu verraten.

Bewertung

Diese Kurzgeschichte hat mir schon wesentlich besser gefallen als die erste, „Was geschah tatsächlich in Peru“. Zwar fehlt auch hier das gewisse Etwas, aber ich musste mich nicht mehr durchquälen, wie beim ersten Band. Interessant fand ich, dass historische Persönlichkeiten diesmal in die Geschichte mit eingebunden wurden. Die Begegnung zwischen Marie Antoinette und Magnus war auch sehr erfrischend geschrieben und hier und da musste ich auch schmunzeln. Befremdlich fand ich allerding Axel von Fersen. Da ich als Kind die Anime-Serie „Lady Oscar“ im Fernsehen gesehen habe, habe ich eine ziemlich genaue Vorstellung von ihm und homosexuelle Züge kann ich mir bei ihm nun gar nicht vorstellen. Auf mich wirkte diese Buchszene auch irgendwie erzwungen und sie war holprig zu lesen. Ansonsten plätscherte die Geschichte etwas dahin und war schnell heruntergelesen.

Fazit

War ich vom ersten Band der Geschichte eher peinlich berührt, hat mir dieser Band schon viel besser gefallen. Die Einflechtung von historischen Charakteren war interessant und hat der Geschichte etwas Pep gebracht. Zwar kommt die Schreibweise auch hier nicht annähernd an die „Chroniken der Unterwelt“ heran, doch für eine kurzweilige Unterhaltung ist diese Kurzgeschichte ausreichend.

2,5 von 5 Punkten

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen