Sonntag, 26. Januar 2014

Rezension: City of Death 1 - Blutfehde (Lolaca Manhisse)

CreateSpace Independent Publishing Platform
Taschenbuch, 314 Seiten
ISBN: 978-1481024159
9,99 €

Ein kurzer Einblick

Cherrilyn Olsen ist 23, studiert und jobbt und ist eigentlich ganz normal. Eigentlich, denn sie ist ein Gestaltwandler und kann sich in einen Deutschen Schäferhund verwandeln. Auch ihre Arbeit ist nicht ganz normal, denn sie jobbt im Immobilienbüro ihres Vaters und zu dessen Kundschaft zählen nicht nur die Lebenden.

Bewertung

Lolaca Manhisse hat die Vampirgeschichte nicht neu erfunden, es finden sich ein paar Parallelen zu anderen, altbekannten Geschichten. So haben mich die Ausdrücke bezirzen, Macher und Fänger an die True-Blood-Serie erinnert, sowie auch die Ranger, die für die einzelnen Berliner Bezirke zuständig sind. Aber das nur nebenbei bemerkt. Die Geschichte um Cherry und ihre Welt hat es auf jeden Fall geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen, so dass ich das E-Book innerhalb zweier Tage durchgelesen hatte.
Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und die Autorin hat einen leichten Schreibstil, über den man nicht stolpert.
Die Protagonisten sind bunt gewürfelt und sehr charakterverschieden. Man findet sowohl den guten gentlemanliken Vampir, wie auch den bösen blutdurstigen. Mit der Hauptprotagonistin bin ich schnell warm geworden, dennoch hat sie mich an manchen Stellen des Romans mit ihrem Verhalten etwas genervt. Stacy, ihre beste Freundin, finde ich etwas übertrieben dargestellt und von ihrer Charakterart nicht ganz glaubwürdig. Gerade nach den Geschehnissen, die sie in dem Roman erleben muss.
Ansonsten finde ich die Welt, die Lolaca Manhisse entstehen lassen hat, sehr interessant. Ich finde es gut, dass sie als deutsche Autorin ihre Geschichte auch in einer deutschen Stadt spielen lässt, und man merkt beim Lesen auch, dass sie weiß, wovon sie schreibt, da sie selbst auch in Berlin lebt.
Ein paar kleine Rechtschreibfehler waren auch in dem Roman vorhanden, was ich persönlich nicht ganz so schlimm finde, wenn aber aus einem Tom ein Tim wird und dann wieder Tom, dann fragt man sich doch, wo das Lektorat zu dieser Zeit war.

Fazit

„City of Death – Blutfehde“ ist ein interessanter Auftakt zu einer Reihe. Die Grundidee und einige Handlungen sind nicht neu, aber durchaus gut durchdacht und nett umgesetzt. Das Ende macht Lust auf den nächsten Band und genauso soll es sein.

3 von 5 Punkten

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