Dienstag, 31. Dezember 2013

Unsere Jahresempfehlungen 2013

Liebe Leserinnen und Leser,

heute am letzten Tag des Jahres haben wir noch einmal unsere Lesehighlights des vergangenen Jahres Revue passieren lassen. Ebenso abwechslungsreich wie all die Ereignisse, die uns in 2013 begeistert, geschockt, erfreut und beschäftigt haben, fielen auch die Bücher aus, die uns durch dieses Jahr begleitet haben. Neben einigen Enttäuschungen und auch passablen Werken haben uns wieder viele Romane in ihren Bann gezogen. Die fünf Bücher, die uns im zurückliegenden Jahr am meisten begeistert haben, möchten wir euch hiermit noch einmal gesondert präsentieren:


http://legimus.blogspot.de/2013/04/rezension-aufbruch-partials-1-dan-wells.html
Partials 1. Aufbruch, Dan Wells

Dieses Jahr hat mich besonders der Trilogie-Auftakt zu den Partials von Dan Wells begeistert! In seinem düsteren Endzeitroman konfrontiert er den Leser mit wirklich lebensnah agierenden Protagonisten, von denen besonders die Hauptperson Kira eine erstaunliche Wendung durchlebt. Und obwohl die Handlung einen sehr großen Zeitraum umfasst, leidet die Spannung nicht einen Moment darunter. Vielmehr versteht es Dan Wells, immer neue Aspekte des schwierigen Lebens anzusprechen, um am Schluss in einem frustrierenden offenen Ende zu gipfeln. Das lange Warten hat aber bald ein Ende, im März 2014 kommt der zweite Band "Fragmente" in die Läden. (Susanne)

Die unheimliche Bibliothek, Haruki Murakami

Drei Werke haben mich dieses Jahr maßgeblich beeindruckt. Zum einen wäre da Ronald Malfis düster-atmosphärischer Roman "Die Treppe im See", zum anderen der Horror-Hit "Christmasland" von Joe Hill. So begeistert mich diese Werke haben, steht ihnen voran die illustrierte Ausgabe "Die unheimliche Bibliothek" Haruki Murakamis. Kat Menschiks Illustrationen laden zum Träumen, zum Schwelgen und zum Staunen ein. Es mag 'nur' eine Kurzgeschichte sein, aber ein Kleinod im Regal. Die Schönheit der Geschichte kristallisiert sich beim Lesen heraus und vermittelt eine Botschaft, die jeder für sich selbst entdecken muss. Mit großem Dank grüße ich den Schafsmann und das stumme Mädchen, wo auch immer sie nun sein mögen. (Benjamin)

Das Schicksal ist ein mieser Verräter, John Greene

Ein Roman, über den ich noch lange nachgegrübelt habe, war "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Dieses Buch ist mir mehr als nur unter die Haut gegangen, sondern hat mich wirklich berührt. Es beschönigt die Krankheit Krebs nicht und stellt authentisch dar, wie das Leben damit aussehen kann und wie Menschen damit umgehen können. Besonders schön fand ich die literarische Komponente, die noch in dem Roman zu finden war und einiges zu enthüllen hatte. Für mich definitv eines der besten Bücher 2013. (Jana)




Der Herr der Ringe, J.R.R. Tolkien
http://legimus.blogspot.de/2013/03/rezension-der-herr-der-ringe-jrr-tolkien.html
Nicht erst seit der neuerlichen Verfilmung des Tolkien-Werks „Der Hobbit“ lieben viele Menschen die filmische Umsetzung seiner Werke. Bereits „Der Herr der Ringe“ war nicht nur oscargerühmt, sondern vor allem begeistert vom Publikum empfangen. Doch nicht nur die Verfilmung ist es wert, sich ausführlicher mit ihr zu beschäftigen. Auch die 1.600 Seiten starke Grundlage ist ein Leseerlebnis, das nur zu empfehlen ist. Tolkien lässt den Leser in eine solch faszinierte Welt mit einer Vielzahl an Verstrickungen eintauchen, so dass man sich nicht mehr so schnell aus ihr befreien kann. Die vielen Handlungsstränge, die sowohl von Beziehungen zweier Personen als auch von großen weltverändernden Entscheidungen erzählen, lassen den Leser dabei die Länge der drei Bände mit Leichtigkeit vergessen. (Sascha)


http://legimus.blogspot.de/2013/11/rezension-die-alchemie-der-nahe-gaia.html
Die Alchemie der Nähe, Gaia Coltorti

Ein Buch aus all den tollen Werken, die ich in diesem Jahr gelesen habe, auszuwählen, fällt mir wirklich schwer, viele hätten es verdient: der Steppenwolf sicherlich, auch der dritte Harry Potter-Band, die Säulen der Erde, Marie Antoinette oder auch das Haus zur besonderen Verwendung, doch am Ende habe ich mich für „Die Alchemie der Nähe“ entschieden, das für mich das Debüt und die Überraschung des Jahres darstellt. Die beim Verfassen erst 17jährige Gaia Coltorti widmet sich darin dem Tabuthema der Geschwisterliebe anhand der Figuren Giovanni und Selvaggia, deren Liebesgeschichte glaubhaft, herzerwärmend und intelligent geschildert wird und mich wirklich nachhaltig begeistert hat. (Kim)

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