Donnerstag, 19. Dezember 2013

Rezension: Zwischen uns die Zeit (Tamara Ireland Stone)

cbj
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 432 Seiten
ISBN: 978-3-570-15470-0
16,99 €

Ein kurzer Einblick

Anna ist sechzehn und wächst behütet in einer kleinen Ortschaft in den USA auf. Sie geht zur Schule und jobbt nebenbei in der Buchhandlung ihres Vaters. Ihr Leben ändert sich, als sie Bennett, den Neuen an der Schule, kennenlernt. Bennett hat ein Geheimnis, denn er kommt aus der Zukunft und ist nur in die Vergangenheit gereist, um seine Schwester zu finden...

Bewertung

Der Roman lässt sich ziemlich gut lesen und man findet schnell in die Geschichte hinein. Zudem ist der Schreibstil der Autorin angenehm und lässt sich flüssig lesen. Die Hauptprotagonistin Anna ist ein sehr angenehmer Charakter, der einem auf Anhieb sympathisch ist. Anna zeigt in der Geschichte aber auch noch andere Facetten ihres Charakters und wirkt dadurch ziemlich plastisch auf den Leser. Bennett, der andere Hauptcharakter, ist auch sehr gut von der Autorin Tamara Ireland Stone ausgearbeitet worden. Auch das Zusammenspiel der beiden Charaktere gefällt mir gut. Die Handlung, die sich um die Liebesgeschichte rankt, ist gut ausgearbeitet. Zwar findet man ab und an logische Stolpersteine, aber über die kann man getrost hinweglesen und wer mag, kann darüber selbst Theorien entwickeln.
Der Roman kommt gut mit ruhigen Passagen aus und braucht keine Actionszenen, um den Leser in seinen Bann zu ziehen. Das Zwischenmenschliche ist das Spannende an der Geschichte. Es geht um Freundschaft, die Liebe, Prinzipien, Opferbereitschaft und auch darum, Wagnisse einzugehen.  Malerische Szenen laden außerdem zum Träumen ein und wecken das Fernweh des Lesers.
Das Cover des Romans finde ich, ehrlich gesagt, nicht so gelungen. Mir ist es persönlich nicht aussagekräftig genug, sondern weist nur auf eine x-beliebige Romanze hin und erweckt in mir nicht das Verlangen, in einer Buchhandlung danach zu greifen, um mir den Klappentext näher durchzulesen.

Fazit

„Zwischen uns die Zeit“ ist ein guter Auftakt einer aus mindestens zwei Romanen bestehenden Reihe. Der Roman schlägt keine großen Wellen, sondern kommt eher wie eine sanfte Brandung an den Leser heran. Mitreißend und mit viel Gefühl nimmt Tamara Ireland Stone ihre Leser mit durch die Zeit, wenn auch mit kleinen Verwirrungen und Stolpersteinen.


3,5 von 5 Punkten


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