Montag, 25. November 2013

Rezension: Der Weihnachtshund (Daniel Glattauer)

Deuticke
Fester Einband, 208 Seiten
ISBN: 978-3-552-06010-4
15,90

Ein kurzer Einblick

Max hat die Schnauze von Weihnachten gestrichen voll und möchte auf die Malediven fliegen. Dabei ist ihm aber sein Hund Kurt im Weg, der sich durch seinen ausgeprägten Schlafheitstrieb auszeichnet. Es muss jemand für Kurt her... darauf meldet sich Katrin, die einen Grund sucht, Weihnachten und ihren Geburtstag nicht mir ihren Eltern verbringen zu müssen.

Bewertung

Hochloben kann ich diesen Roman nicht. Ich musste mich bis zu einem gewissen Teil zwingen, den Roman nicht vorzeitig abzubrechen und verschwinden zu lassen. Erst auf den letzten 50 Seiten konnte ich ihm dann doch etwas abgewinnen und habe diesen dann auch in einem Rutsch durchgelesen.
Die Geschichte um Max, Katrin und Kurt kommt eigentlich ganz niedlich daher. Max ist kein unangenehmer Charakter und ist durchaus als liebenswürdig zu bezeichnen. Wie Kurt beschrieben wird, stört mich ein bisschen. Ich habe selbst Hunde und konnte mit diesen Beschreibungen nichts anfangen und fühlte mich auch gestört sowie teilweise auch genervt von ihnen.
Auch der Schreibstil in diesem Roman sagt mir überhaupt nicht zu, teilweise finde ich ihn sogar sehr plump. Die Geschichte plätschert in einem Tempo dahin, dass ich mich wie Kurt gefühlt habe und ständig schlafen wollte. Den hochgelobten Witz konnte ich nur bedingt finden. Selbst das Schmunzeln fiel mir schwer.
Zu der Verteidigung des Romans muss ich sagen, dass er mich auf den letzten 50 Seiten doch noch gepackt hat. Das lag aber nicht daran, dass die Geschichte urplötzlich besser wurde, sondern weil ich einfach wissen wollte, wie sie denn nun ausgeht, da es zum Schluss doch noch zu einigen Irrungen und Verwirrungen gekommen ist.

Fazit

„Der Weihnachtshund“  konnte mich nicht in seinen Bann ziehen. Das einzige, was mir wirklich gefiel, waren die Kapitel, die wie ein Adventskalender gegliedert sind. Für mich war „Der Weihnachtshund“ bisher der schlechteste Roman, den ich von Daniel Glattauer gelesen habe. „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ haben mich mehr begeistern können.

2 von 5 Punkten

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