Montag, 28. Oktober 2013

Interview: Celeste Ealain



Liebe Frau Ealain, schön, dass Sie Zeit für ein Interview mit uns gefunden haben. Bitte stellen Sie sich doch erst einmal unseren Lesern vor. Wen hat man sich unter dem Namen Celeste Ealain vorzustellen?

Es ist immer schwer sich selbst zu betrachten, daher werde ich versuchen mich zu beschreiben, wie andere es manchmal tun. Nämlich als schrilles, buntes Energieknäuel, das für jeden Spaß zu haben ist. Ich schätze, ich gehöre zu den Menschen, die gerne ihre Grenzen ausloten und jedes Mal, wenn ich gesagt bekomme: ‚Lass das lieber sein, das ist nichts für dich’, dann war dies die stille Herausforderung, die ich zu nehmen pflege. Vor allem im kreativen Sektor fühle ich mich zu Hause. Ich bin international ausgezeichnete Künstlerin (Acrylmalerei mit Spezialeffekten), nehme hier und da Aufträge für Innenraumgestaltung an und nun hat mich die Leidenschaft zum Schreiben verleitet.

Können Sie für alle, die Ihre „Geburt einer Geschichte“ auf Ihrem Blog nicht gelesen haben, kurz zusammenfassen, wie Sie zum Schreiben gekommen sind und wie Sie Ihre Ideen entwickeln?

Bei dieser Frage habe ich kurz überlegt, ob ich schreiben soll, was vielleicht förderlicher für den Beruf als Autorin wäre, oder die blanke Wahrheit. Doch ich stehe dazu, dass ich mehr hineingestolpert bin, als professionell hinein geglitten. Seit meinem 11. Lebensjahr hatte ich Fantasiegeschichten im Kopf, die ich in jeder freien (und leider auch unfreien) Minute abgespult habe. Die Welten, die meine Gehirnwindungen fabriziert haben, waren zum Greifen nahe und haben mich auch in Wartezimmern zum Schmunzeln gebracht. Oft habe ich die Idee geäußert, dass ich gerne mal ein Buch schreiben würde, aber dies wurde immer belächelt oder mit den Worten: ‚Was willst du denn sonst noch so machen? Du machst ja eh schon so viel’, abgespeist. Doch wie sagt man so schön: Man(n) muss einen Baum pflanzen, ein Haus bauen und... ein Buch schreiben ;o) Da konnte ich doch nicht anders und wollte zumindest eines auf die Welt loslassen.
Doch wie macht man das? Als Projektmanagerin und Excelfreak habe ich mit einem Brainstorming für meinen ersten Roman ‚Enujaptas Fluch’ (Damals noch ‚Ist es Luft, die wir atmen?’)’ angefangen. Die Geschichten sind ja immer komplett fertig, wenn sie in meinem Kopf ankommen, daher musste ich sie nur festhalten, bevor sie wieder weglaufen. Nach ein paar Seiten musste ich jedoch feststellen, dass aus Worten Sätze wurden, aus Sätzen Absätze und aus Absätzen Kapitel. Dann war das Buch von der Mitte an bis zum Ende fertig. Parallel habe ich von Mara Laue einen Leitfaden zum Schreiben gelesen und wurde immer kleiner hinter meinem Schreibtisch, bei all den Dingen, die ich ‚anders’ gemacht hatte. Daher habe ich den Anfang dann ausformuliert, bis ich bei der Mitte des Romans angelangt war. Dann der Horror pur – der Anschluss hatte einen großen Stilbruch hervorgebracht und ich musste von der Mitte an wieder durcharbeiten. Aber der Frust hat mich gelehrt, künftig von Anfang an besser zu strukturieren und zu planen ;o) Ich kann das nur jedem empfehlen.

Haben Sie beim Schreiben bestimmte Rituale? Zum Beispiel eine feste Schreibzeit? Oder schreiben Sie eher nach „Lust und Laune“?

Tja, das ist eine lustige Frage. Weder noch. Der erste Moment, wenn ich am Morgen meine Augen öffne, spuken mir bereits die Protagonisten im Kopf herum und flüstern penetrant ‚vergiss bloß nicht die ... einzubauen’ oder ‚heute musst du unbedingt noch dieses Kapitel fertig stellen’ oder auch ‚das musst du unbedingt noch ändern – das geht gar nicht!’ Dieses Flüstern begleitet mich zur Arbeit, ist mein ständiger Begleiter in den öffentlichen Verkehrsmitteln... manchmal weiß ich gar nicht, wie ich oft an gewissen Orten ohne Probleme ankomme, wenn ich geistig so weggetreten bin. Ich schätze, mein Umfeld leidet auch ab und zu darunter. Daher ist das Schreiben zur Besessenheit geworden und jedes Mal, wenn ich die Möglichkeit bekomme, mich an meinen Laptop zu setzen und die Worte rieseln zu lassen, kommt so ein wohliges Gefühl an Befreiung und Zufriedenheit, dass ich mich nachts mit einem Lächeln niederlegen kann. Nicht ich finde die Geschichten, sondern sie finden mich. Mein zweites Werk ‚Ich bin ... das Ende’ entstand in nur sechs Wochen. Und ich entscheide auch nicht, wann ich schreibe. Wenn es nötig ist, schmeißen mich die ungeduldigen Protagonisten oder Antagonisten aus dem Bett und zwingen mich das offene Kapitel noch fertig zu schreiben. Ich schätze, diesen Zustand kann man vielleicht nur als Schreiberling nachvollziehen ;o) Es ist die Sucht aus Motivation, die von Lesern kommt, und dem Drang an Ideen, die aus einem unaufhörlich heraussprudeln.

Aus dem einen Buch, welches Sie auf die Welt loslassen wollten, werden ja bald schon zwei. Können Sie das Gefühl beschreiben, das Sie hatten, als Sie Ihren Debütroman in den Händen hielten mit dem Wissen, dass Ihr Werk nach langem Warten endlich veröffentlicht wurde?

Genau genommen bin ich auf Seite 250 meines dritten Romans. So wie es aussieht, haben die Geschichten in meinem Kopf nun beschlossen, eine Zeit lang die Kontrolle zu übernehmen.

Ich würde sagen, ein Bild sagt mehr als tausend Worte, daher habe ich Ihnen ein Foto angehängt, welches ebenfalls auf meinem Blog ersichtlich ist. Es zeigt den Augenblick, als ich das Autorenexemplar von der Post geholt hatte. Fakt ist, so wie auch bei meiner Malerei, ist es immer unfassbar, mein Werk zu betrachten und zu verstehen: ‚Das ist wirklich von MIR!’ Ich schätze, ich traue es mir selbst kaum zu und deswegen bin ich besonders stolz darauf, dass ich meinen Dickkopf durchgesetzt habe. Aufgeben war noch nie meine Stärke. Als meine Finger über das erste Exemplar glitten, ist mein Lachmuskel in einen Krampf verfallen und die Tränen wollten gar nicht mehr aufhören, ihren Weg über meine Wangen zu bahnen. Es ist noch heute unbegreiflich für mich. Ich wünsche jedem Autor und Schreiberling da draußen, einmal im Leben diese Situation selbst zu erfahren. Es ist Gänsehaut, Kribbeln am ganzen Körper, bebende Emotionen... das komplette Paket.
Hier möchte ich auch die Chance nutzen, mich bei allen zu bedanken, die mich auf diesem Weg unterstützt haben.

Sie sagen, dass die Geschichten bereits fertig in Ihren Gedanken herumgeistern. In der Radiosendung vom 15. Mai 2013 mit Radio Wien haben Sie verlauten lassen, dass Ihr Buch "Enujaptas Fluch" Ähnlichkeiten zum Film "Avatar - Aufbruch nach Pandora" aufweist. Gab es noch weitere Geschichten, die Sie zu Ihrem Weltraumabenteuer inspiriert haben?

Sie sind bereits die zweite Person, die mich das fragt. Ich habe mir den Kopf zerbrochen. Denn auch beim zweiten und dritten Buch will mir nicht einfallen, wo die Inspiration hergekommen ist. Bei ‚Enujaptas Fluch’ fällt mir tatsächlich nur James Camerons Avatar ein, was in meinen Augen ein künstlerisches Meisterwerk ist. Da ich auch keine Romane in dieser Art vor den ersten Zeilen gelesen habe, schätze ich, dass es einerseits eine Ausgeburt meines kreativen Geistes war und andererseits meine Leidenschaft fürs Reisen. Seit meinem 16. Lebensjahr liebe ich exotische Reisen, habe viele Dschungel durchquert und konnte somit diesen Nervenkitzel und diese Abenteuerlust im Buch sehr gut umsetzen. Einerseits diese Unsicherheit und Angst vor Gefahren und Fallen, andererseits das überwältigende Gefühl, wenn ein Rascheln zu hören ist und sich eine völlig neue Welt vor einem offenbart. Tropische Pflanzen und Tiere, die man kaum in einem Zoo finden kann. Mir ist wichtig, dass ‚Enujaptas Fluch’ den Leser fesseln kann und an einen fernen Ort entführt. Mein Grundsatz dabei ist aber, dass nicht nur SciFi-Fans ihren Spaß daran haben :o)
Unbewussten Einfluss hatten aber gewiss auch Hollywood-Blockbuster, die ich mit Leidenschaft verschlinge.

Sie arbeiten ja derzeit an einem Trailer für „Enujaptas Fluch“. Können Sie sich vorstellen, dass Ihr Roman vielleicht einmal verfilmt wird? Wie wichtig wäre Ihnen in einem solchen Fall ein gewisses Mitspracherecht?

Es wäre mir natürlich eine Ehre, wenn das einmal der Fall sein sollte. Ich schätze, jeder Autor träumt davon, wobei die Chancen ja eigentlich fast bei null stehen. Ein Mitspracherecht wäre mir dabei besonders wichtig, da ich erstens die Charaktere mit auswählen würde und auch sicherstellen möchte, dass bei Änderungen zum Buch keine mir ‚wichtigen’ Punkte herangezogen werden. Ich habe mich nämlich oft bei Verfilmungen geärgert, wenn ich das Buch dazu kannte und wichtige Szenen weggelassen oder gar wesentlich verändert wurden. Es ist natürlich klar, dass man, um einen Film verkaufen zu können, manche Szenen adaptieren müsste, aber ich schätze, das wäre in Ordnung für mich.
Ich freue mich, dass ich mir zumindest einen kleinen Traum erfüllen konnte, in dem ich Fabienne selbst Leben einhauchen durfte: Das Raumschiff verlassen habe, für sie durch Wälder geflüchtet und Enujaptas Fluch verfallen bin. Hierzu ist auch bereits der Teaser fertig. Am 01.11.2013 wird offiziell auch der Trailer vorgestellt.

Haben Sie beim Schreiben einen Charakter besonders ins Herz geschlossen?

Das ist eine sehr schwierige Frage und ich habe spontan keinen Namen nennen können. Ich schätze, es liegt an der wechselnden personalen Perspektive, die ich in meinen Büchern nutze. Dadurch schlüpfe ich immer in so viele Rollen, fiebere, leide und lache mit den Charakteren, sei es Hero oder Zero, und daher identifiziere ich mich mit jedem einzelnen sehr stark. Wahrscheinlich kann ich daher niemandem ein Krönchen aufsetzen.

Was fanden Sie schwerer zu schreiben, die „guten“ oder „bösen“ Charaktere?

Ich empfand keinen der Charaktere als schwer zu schreiben. Mir ist nach drei Büchern nur aufgefallen, dass ich besonders beim Schreiben der Antagonisten aufblühe. Es ist unheimlich befreiend, einmal sarkastisch und böse zu sein. Auch Szenen, wo der Bösewicht einmal sein Fett weg bekommt, habe ich zutiefst genossen. Ich schätze, dass man im Reallife viele Dinge nicht sagen oder machen kann, auf Grund der Situation, fehlender Spontaneität, Hierarchien, sozialen Stellungen etc., aber beim Schreiben legt man all diese Barrieren wie einen Mantel ab und lässt die böse Seite aus einem herausrieseln. Ich hoffe, es fürchtet sich nun niemand vor mir ;o)

Wie sind Sie auf so exotischen Namen der Ha`thaii wie Nj-eyo oder Utangk gekommen?

Bei meiner Namenswahl achte ich immer darauf, dass es beim Schnelllesen auf gar keinen Fall zu Verwechslungen kommen kann, so wie z.B. bei Peter, Paul, Raul, Petra, Mara, Lara etc. Da es sich um ein außerirdisches Volk handelt, dachte ich mir, die Namen müssen ungewöhnlich und relativ knapp bemessen sein. Teilweise sind es Zungenbrecher, bekommen aber dadurch einen Wiedererkennungswert. Nj-eyo war für mich besonders wichtig, dass er etwas Melodisches an sich haben sollte, da er ja in Fabiennes Leben einen bleibenden Eindruck hinterlässt und dieser Name schön ‚verliebt gerollt’ werden kann. Utangk hingegen sollte wie ein Pistolenschuss klingen, da er der starke Beschützer und Jäger ist. Er ist immer zur Stelle, sehr aufmerksam und hat sich diesen Namen daher verdient.

Die Ha`thaii sind anatomisch vom Menschen verschieden, und doch tragen sie in Ihrem Buch z.B. Lendenschurze, was einen sehr menschlichen Eindruck hinterlässt. Sind die Ha`thaii vielleicht doch nicht so verschieden von uns?

Als Fan des Films Avatar habe ich mir damals auch ein Buch zum ‚Making of’ geleistet. Darin waren verschiedene geplante Formen für die Na’vi gezeigt. Mir ist bei der Betrachtung der Bilder eines klar geworden: Entweder man kreiert Aliens, die absolut vom Menschen abweichen und somit auch die Rolle des ‚ekligen Bösen’ übernehmen können, oder man macht sie uns ähnlicher, damit es dem Zuseher – bzw. Leser – ermöglicht wird, sich dem Wesen leichter anzunähern. Wie sollte ich denn eine Liebesgeschichte entwickeln lassen, wo die Leserin sich von dem Lächeln von Nj-eyo, seinen Augen, seiner starken Brust und großen Statur nicht angezogen fühlt? Wo ein Leser sich eine Liaison als sehr abwegig vorstellt? Je mehr man sich mit ihnen – trotz anderer Kultur, Einstellung und äußeren Abweichungen – identifizieren kann und als interessant empfindet, desto einfacher können Sympathien geweckt werden. Daher war es mir wichtig, dass sie uns optisch doch auch ähnlich sind. Natürlich habe ich auch sehr bizarre Eigenschaften eingebaut, die eventuell etwas über die Stränge schlagen, aber ein paar Abnormitäten mussten auch sein ;o)

Sie haben vorhin gesagt, dass Sie bereits an Ihrem dritten Buch arbeiten. Sind im Anschluss schon weitere Projekte geplant oder kommt zum Jahresende erst einmal eine kreative Pause?

In der Buch-pipeline stehen noch drei Werke: ein Science Fiction Roman zusammen mit einer Freundin, die Fortsetzung zu ‚Ich bin ... das Ende’ (auf Leserwunsch, was mich total freut) und ein Fantasyroman mit sehr moralischen Aspekten. Ich versuche mich aber nach dem aktuellen Roman etwas zu bremsen, da ich, wenn einmal die Finger über die Tastatur glühen, nicht mehr zu bremsen bin. Stattdessen habe ich ab Ende November ein ganz anderes Projekt vor: ‚Tagebuch einer Autorin in Afrika’.
Ich möchte mir einen kleinen Kindheitstraum erfüllen und werde in Südafrika drei Wochen auf einer Wildlife Ranch arbeiten. Zu meinen Aufgaben wird zählen: Gepardenbabys füttern, Essen verteilen, Gehege säubern und reparieren, Tiere versorgen, bei Bedarf verarzten und die Wildtiere beschäftigen. Im Zuge dieses Aufenthalts haben meine Besucher auf Facebook oder meinem Blog die Möglichkeit, meine täglichen Abenteuer mit zu verfolgen. Natürlich hoffe ich, dass das WLAN-Netz vor Ort tatsächlich gut funktioniert, wie mir mitgeteilt wurde, damit dieses Projekt gelingt. Ich würde mich freuen, wenn mich ganz viele interaktiv begleiten. Ich kann auch Fragen zu den Tieren beantworten, Fotos auf Wunsch machen etc. Mehr Infos dazu gibt es auf meiner Facebookseite und meinem Blog.

Da haben Sie ja noch einiges vor. Wird es irgendwann auch eine Fortsetzung zu „Enujaptas Fluch“ geben?

Grundsätzlich habe ich im Originalskript ein paar Gegebenheiten eingebaut gehabt, um einen zweiten Teil anknüpfen zu können. Leider mussten auf Grund der Überlänge des Werkes an die 30 Seiten gestrichen werden. Nichtsdestotrotz habe ich mir ein Hintertürchen offen gelassen und hätte auch noch ein paar interessante Ideen für die Fortsetzung, die auch Amballa zurückbringen werden. Mehr soll an diesem Punkt aber noch nicht erwähnt werden. Ich werde auf jeden Fall einmal schauen, wie der erste Teil ankommt und dann in Ruhe entscheiden ;o). Wie gesagt gehen mir ja zum Glück die Ideen nicht aus.

Zum Abschluss darf (Eigen-)Werbung erlaubt sein. Warum sollte man ausgerechnet „Enujaptas Fluch“ lesen?

Ich würde behaupten, ein Werk geschaffen zu haben, welches auch Leser bezaubern kann, die ansonsten einen großen Bogen um Science Fiction machen. Einige meiner neuen ‚Fans’ zählen dazu. Es ist nicht techniklastig und lässt viele Aspekte einfließen: Liebe, Freundschaft, Meuterei, Aktion, Spannung... Ich denke mir, dass es für jeden eine einmalige Gelegenheit ist den Alltag abzustreifen. Einmal durch den Dschungel von P71 zu wandeln, die atemberaubende Flora und Fauna auf sich wirken zu lassen und zu erleben, wie es sich anfühlt, eine neue Welt zu erkunden. Was, wenn es keine Luft ist, die geatmet wird, Nahrung nicht aufgenommen und ein Lächeln als Bedrohung angesehen werden kann? Dann merkt man erst, dass nicht alles uns Bekannte und Gewohnte überall gilt und der Mensch nicht alles so kontrollieren kann, wie er immer glaubt. Nicht umsonst werden in diesem Roman auch die Abgründe der Individuen gezeigt, wenn sie Angst haben und in die Enge getrieben werden. Vor allem der Kampf der Titelheldin Fabienne zwischen Vernunft und aufkeimenden Gefühlen zu einem Wesen, das ihr so anders ist, lohnt sich. Einen Blick in die kostenfreie Leseprobe zu werfen, kann also nicht schaden.

Frau Ealain, wir danken Ihnen für dieses Interview.

Dieses Interview führte Susanne Reiter für Legimus. Alle Rechte vorbehalten. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen