Dienstag, 27. August 2013

Rezension: Enders (Lissa Price)

Piper Ivi
Gebunden mit Schutzumschlag, 352 Seiten
ISBN: 978-3-492-70264-5
15,99 €

Ein kurzer Einblick

Die Body Bank und „Prime Destinations“ sind zerstört. Callie hofft nun mit ihrem Bruder und Michael ein ruhiges Leben führen zu können, aber da ist leider noch der Chip in ihrem Kopf. Der „Old Man“ nimmt wieder Kontakt mit ihr auf und Callie muss erneut alle Kräfte mobilisieren, die sie hat, um ihre Welt zu schützen.

Bewertung

„Enders“ ist wie eine Achterbahnfahrt. Einmal damit angefangen, kann man nicht mehr aussteigen und muss unweigerlich bis zum Ende dabei bleiben. War der erste Teil „Starters“ schon sehr gut und spannend geschrieben, hat die Autorin Lissa Price es bei diesem Roman geschafft, die Latte noch höher zu legen. Wie auch beim ersten Band ist die Geschichte absolut unvorhersehbar und die Spannung konstant hoch. Mit Hyden führt sie einen interessanten neuen Charakter ein, der mir sofort ans Herz gewachsen ist und durch seine Fähigkeiten brilliert. Aber man trifft auch andere Charaktere aus dem ersten Band wieder. Callie entwickelt sich als Persönlichkeit immer weiter. Dadurch, dass die Geschichte wieder aus der Ich-Perspektive von Callie geschrieben ist und dadurch, dass Lissa Price einen tollen Schreibstil hat, leidet man wieder richtig mit. Nachdem ich den Roman beendet hatte, war ich auch wirklich ein bisschen mitgenommen und musste die ganze Geschichte erst einmal ein bisschen verdauen.
Mitgenommen war ich auch von den Wendungen, denn nichts scheint das zu sein, wonach es aussieht. Teilweise erschließt sich mir nicht die ganze Logik mancher Begebenheiten und erst nach dem Beenden kam mir manches seltsam vor und vielleicht doch ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Während man aber liest, gibt es keine Zeit darüber nachzudenken, da die Geschichte einen einfach zu sehr in ihrem Bann gefangen hält.
Schön war, dass sich auch wieder eine kleine Liebesgeschichte anbahnt und wie ich finde, auch im richtigen Maß. Hätte man diese zu groß aufgezogen, würde sie die wichtigeren Sachen überschatten, so läuft sie aber gekonnt nebenher und berührt doch den Leser.
Ich bin fast ein bisschen wehmütig, da es wohl keinen dritten Band mehr geben wird, obwohl das Ende durchaus Potenzial dafür gehabt hat und auch die anderen Charaktere sicher noch viele spannende Geschichten zu erzählen haben.

Fazit

„Enders“ ist ein großartiger zweiter Band. Ein mitreißender Schreibstil, eine spannende Geschichte und viele Gefühle ziehen den Leser in seinen Bann und lassen ihn auch wirklich erst los, wenn man die letzte Seite umgeschlagen hat. Unbedingt lesen, aber besser man kennt auch „Starters“, bevor man mit „Enders“ anfängt, damit man auch wirklich alles versteht.

4,5 von 5 Punkten

Wir danken dem Piper Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar

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