Samstag, 6. April 2013

Rezension: Spacelords - St. Petersburg Zwei (Wolfgang Hohlbein, Johan Kerk)

Bastei Lübbe
Taschenbuch, 224 Seiten
ISBN 3-404-23147-3
1. Auflage Januar 1994 - kein Festpreis



Ein kurzer Einblick

Der zu Unrecht verurteilte Cedric Cyper konnte mit ein paar Getreuen der Byranium-Mine von Hadrians Mond entkommen, kurz bevor die Mine von einem Schlachtschiff seines eigenen Volkes in die Luft gesprengt wurde. Auf dem Handelsplaneten St. Petersburg Zwei will er den Verschwörern auf die Schliche kommen, denn er weiß, will er sein eigenes Leben nicht als entflohener Sträfling fristen, muss er an die Hintermänner der Verschwörung kommen und diese unschädlich machen.

Bewertung

Der zweite Teil der Spacelord-Reihe beginnt wieder mit einer – diesmal etwas kürzeren – Zusammenfassung der geschichtlichen Ereignisse; es wird explizit erklärt, warum die Sarday`kin, zu denen auch Cedric Cyper gehört, die  Yoyodyne und die Phagon so hassen. Dies ist nach „Hadrians Mond“ ein geschickter Einstieg, um dem Leser noch ein wenig mehr Hintergrundwissen zu vermitteln, bevor die eigentliche Geschichte so rasant weitergeht, wie der erste Teil aufgehört hat.
Allgemein kann man sagen, dass es in diesem Band Schlag auf Schlag geht. Die kleine Gruppe hat kaum Zeit, sich auszuruhen, während sie versucht, hinter die Verschwörung zu kommen. Denn die Hintermänner sind ebenfalls nicht untätig und die Gruppe um Cedric muss aufpassen, dass man sie nicht zuerst findet und doch noch ausschaltet.

Sollte man statt mit „Hadrians Mond“ versehendlich mit diesem Band anfangen, bekommt man gut portioniert einige Rückblicke, die es nicht unbedingt notwendig machen, die Bände in der richtigen Reihenfolge lesen zu müssen. Um die Charakterentwicklung und die Beziehungen untereinander aber besser verstehen zu können, wäre dies schon von Vorteil, gerade was die alte Freundschaft und die nach Jahren erste Begegnung in Band eins zwischen Cedric und Maylor ausmacht. Leider beschränkt sich die Entwicklung gerade auf diese zwei Protagonisten, die anderen Figuren kommen meiner Meinung nach ein wenig zu kurz.

Das Ende wartet ebenfalls wiederum mit einem Cliffhanger auf, wenn auch dieses Mal nicht ganz so actionreich. Vielmehr ist es eine entspannte Überleitung zum dritten Teil „Sandaras Sternenstadt“.

Fazit

Alles in allem ist den Autoren mit „St. Petersburg Zwei“ ein spannender und actiongeladener zweiter Teil der Spacelords-Saga gelungen, der sich weitaus angenehmer lesen lässt als „Hadrians Mond“.

4,5 von 5 Punkten

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