Dienstag, 19. März 2013

Rezension: Dämliche Dämonen (Royce Buckingham)

Blanvalet
Taschenbuch, 256 Seiten
ISBN: 978-3-442-26574-9
7,95 €

Ein kurzer Einblick

Nathan Grimlock ist nach dem Tod seinen Pflegevaters der neue Dämonenhüter und muss nun eine ganze Menge Dämonen in Schach halten, die ebenso nervend, wie auch gefährlich sein können. Am gefährlichsten ist das TIER, welches im Keller hockt und auf den Tag seines entkommens warten. Eines Tages passiert nun das undenkliche: Das Tier wird freigelassen. Nathan zieht mit ein paar Dämonen im Schlepptau los um es wieder einzufangen. 

Bewertung

Von dem Roman „Dämliche Dämonen“ habe ich mir doch mehr erhofft, als ich letztendlich zu lesen bekommen habe.
Fangen wir mit dem Cover an: Ein dicklicher Dämon, der eigentlich ganz drollig aussieht, blickt dem Leser entgegen. Soweit alles okay.
Blickt man in das Innere des Romans, bekommt man an den unteren Seitenrändern ein Daumenkino mitgeliefert, wo der Dämon vom Cover lustig anzusehen ist. Für diese Idee gibt es einen Pluspunkt, denn dieses Daumenkino hat mich wirklich mehr fasziniert als der Roman an sich.
Kommen wir nun zum Inhalt: Nathan, der jetzige Dämonenhüter, hat vor Kurzem seinen Lehrmeister verloren und ist nun alleine dafür zuständig, dass die Dämonen kein Unheil anrichten und im Haus bleiben. Natürlich klappt das nicht, denn in das Haus dringen Einbrecher ein und lassen dummerweise einen gefährlichen Dämonen frei. Nathan macht sich auf Weg, um diesen Dämon wieder einzufangen.
Die Grundidee der Geschichte ist nicht schlecht, aber leider nicht gut umgesetzt. Die Kapitel sind viel zu kurz und die Charaktere werden nicht eingehend genug beleuchtet, als dass sie irgendwie interessant erscheinen könnten oder man mit ihnen mitfühlen könnte. Man bekommt also nur Häppchen zugeworfen und das lässt bei mir ein sehr unangenehmes Gefühl beim Lesen zurück. Spannung baut sich auch nicht beim Lesen auf und ich habe mich eher durch diesen Roman gequält, statt ihn zu genießen.
Zwar ist der Roman an manchen Stellen wirklich witzig und ringt dem Leser auch mal ein Lächeln oder Schmunzeln ab, aber im Gesamtpaket war ich wirklich enttäuscht.

Fazit

Wer nur eine Station mit der Bahn zu fahren hat, sollte dieses Buch lesen, durch die überaus kurzen Kapitel muss man dann nicht mittendrin aufhören zu lesen. Ansonsten war das Buch eher enttäuschend und hat mich weder in seinen Bann gezogen, noch irgendwelche nachhaltigen Erinnerungen hinterlassen.

1,5 von 5 Punkte

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