Donnerstag, 14. Februar 2013

Rezension: House of Night 7. Verbrannt (P.C. Cast/ Kristin Cast)

Fischer FJB
Gebunden, 608 Seiten
ISBN: 978-3-8414-2007-7
16,95 €

Ein kurzer Einblick

Nachdem Kalona Zoeys menschlichen Freund Heath getötet hat, ist ihre Seele zersplittert und Zoey treibt nun in der Schattenwelt. Stark, ihr Krieger, muss einen Weg finden um zu ihr in die Schattenwelt zu gelangen. Aber dieser Weg ist nicht einfach, denn auch er muss dafür an der Schwelle von Leben und Tod stehen...

Bewertung

"Verbrannt" ist das siebte Buch der House of Night-Reihe. Kalona, der fiese Unsterbliche, hat Zoeys menschlichen Freund Heath umgebracht, woraufhin ihre Seele zersplittert und sie in eine Art Koma gefallen ist. Aus diesem Koma kann sie nur erwachen, wenn es ihr gelingt, ihre Seele wieder zusammenzusetzen. Aber dafür braucht sie Hilfe.
In den letzten Büchern hat sich ein fester Freundeskreis um Zoey gescharrt und auch der Krieger Stark steht ihr zur Seite. An ihm liegt es auch, Zoey wieder den Weg in die richtige Welt zu zeigen. Dafür müssen sie aber erst einmal den Weg in die andere Welt finden und dann liegt es an Stark ganz allein, Zoey von einer Rückkehr zu überzeugen.
Auch richtet dieser Band sein Augenmerk auf die Beziehung zwischen Stevie Rae und dem Rabenspötter Rephaim, der zwiegespalten ist zwischen dem Schatten, der dunklen Seite und dem Licht, der hellen Seite. Das Grundproblem an dieser Sache ist, dass Rephaim die Gemahlin von Dragon Lankford getötet hat, als er noch ganz auf der dunklen Seite stand: Kein toller Grundstein für eine Beziehung. Unter diesen Umständen muss Stevie Rae ihn geheim halten und das Geheimnis um ihre Prägung bewahren.
Wie auch in den anderen „House of Night“- Büchern ist es ein ziemliches hin und her. Am Anfang habe ich wirklich überlegt, den Roman nicht zu Ende zu lesen, aber irgendwie wollte ich auch wissen, wie es weitergeht, deswegen habe ich mich doch mehr oder weniger durchgequält.
Der einzige Lichtblick bei diesem Roman ist der Charakter von Aphrodite, die man wirklich als Miststück bezeichnen kann, aber die mittlerweile wirklich Herz zeigt und sich in den ganzen Bänden am meisten weiterentwickelt hat. Die anderen Charaktere finde ich ziemlich anstrengend und gerade die vermeintlichen Zwillinge nerven mich als Leser eher. Zum Glück hatten sie in diesem Band keine wirklich große Rolle.
Insgesamt betrachtet hat mich dieser „House of Night“- Roman nicht begeistern können. Die Geschichte ist schon interessant, aber irgendwie hat es mich beim Lesen nicht mitgerissen und für die Storyline mit Zoeys zersplitterter Seele konnte ich mich auch nicht begeistern.
Einzig die Stelle als Stevie Rae die Kühe, Entschuldigung Stiere, beschwört, fand ich mitreißend geschrieben. Ansonsten plätscherte der Roman vor sich hin und ich war froh, als ich bei der letzten Seite angekommen war.


Fazit

Ungenügende Popcorn-Literatur, die ich nur weiter lesen werde, weil ich ungerne Geschichten abbreche, ohne das Ende zu kennen. Hätte ich aber gewusst, wie sich die Storyline entwickelt, hätte ich gar nicht mit der Reihe angefangen. Zu hoffen bleibt, dass das Autorenteam die Kurve bekommt und die Geschichte wieder mitreißender wird.

1,5 von 5 Punkten

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