Dienstag, 19. Februar 2013

Rezension: Der Leuchtturmwärter (Camilla Läckberg)

List
Gebunden, 480 Seiten
ISBN: 9783471350805
19,99 €

Ein kurzer Einblick

Erica hat den Autounfall überlebt und Patrik seinen vermeintliche Herzinfarkt. Nun sind sie mit ihren Zwillingen wieder zu Hause und Patrik hat wieder den Polizeidienst aufgenommen. Annie, eine alte Klassenkameradin von Erica ist zurückgekehrt und zieht auf eine Insel vor der Küste Fjällbacka. Kurz darauf geschieht ein Mord und es ist ausgerechnet Mats, Annies erste große Liebe. Patrik und seine Kollegen beginnen zu ermitteln.

Bewertung

Nach dem Cliffhanger im letzten Teil, „Meerjungfrau“, war es eine Erlösung, endlich den Nachfolgeband „Der Leuchtturmwärter“ in der Hand zu haben. Lange musste man auch nicht lesen, um endlich zu wissen, was mit Patrik und Erica passiert ist. Erica und ihre Schwester, beide schwanger, hatten einen Autounfall, Patrik ist mit dem Verdacht eines Herzinfarkts ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Der Leser erfährt schnell, dass bei den beiden alles in Ordnung ist, aber trotzdem steht am Beginn des Romans eine Beerdigung.
Interessant geht es weiter. Annie, die mit Erica in der Schule war, kehrt nach Fjällbacka zurück. Ihr gehört eine Insel vor der Küste, die die Einheimischen die Geisterinsel nennen. Sie ist vor einer schrecklichen Tat zusammen mit ihrem fünfjährigen Sohn geflohen. Matte, ein ehemaliger Freund von ihr, der kurz vorher nach Fjällback zurück gezogen ist, wird tot in seiner Wohnung aufgefunden und die Ermittlungen beginnen.
Auch dieser Band hat mich wieder komplett in seinen Bann gezogen. Am liebsten hätte ich ihn in einem Rutsch durchgelesen! Die kursive Geschichte, die in der Vergangenheit spielt, dreht sich, wie der Name des Romans auch schon sagt, um einen Leuchtturmwärter und um seine Familie. Ein bisschen mysteriös geht es diesmal auch zu, aber so dezent, dass es dem Krimi keinen Abbruch tut.
Die Geschichte und die Charaktere entwickeln sich auf in diesem Band weiter. Es gibt Höhen und Tiefen, die überwunden werden müssen und an denen die Charaktere wachsen.
In diesem Band gibt es auch wieder mehrere rote Fäden. So geht es auch einmal darum, dass das „Badis“, ein altes Gemäuer, restauriert wird und ein Wellnesstempel daraus gemacht wird. Vivianne und ihr Bruder Anders, die dieses Projekt unterstützen, scheinen auch ein Geheimnis zu haben, welches ebenso für Spannung in der Geschichte sorgt. 

Fazit

„Der Leuchtturmwärter“ ist ein gewohnt spannendes und liebenswertes Buch aus der Feder von Camilla Läckberg. Wenn man die Reihe kennt, ist es ein Wiedersehen mit alten Freunden. Nichtkenner sollten allerdings mit dem ersten Band anfangen, da es ein bisschen schwierig ist, sich einzulesen.

4,5 von 5 Punkten

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