Donnerstag, 31. Januar 2013

Empfehlungen im Januar

Liebe Leserinnen und Leser,

Minustemperaturen und Schnee bescherten uns wohlige Stunden bei Tee und Abenteuern. Welche Romane wir begeistert in gemütlichen Abendstunden verschlungen haben, stellen wir euch in unseren Empfehlung des Januars vor.


Julie und die schwarzen Schafe, Franca Düwel

Julie und die schwarzen Schafe ist ein leicht, flockiges Mädchenbuch, was schnell durch die Geschichte gleitet und dabei die Hauptprotagonistin Julie allerlei Peinlichkeiten erleben lässt. Auch wenn man nicht unbedingt zur Zielgruppe gehört, macht es Spaß zu lesen. Dass Julie ab und an mit ihrer übertriebenen Art nervt, kann mit einem Augenzwinkern abgetan werden. (Jana)

Die Twilight-Saga: Bis(s) zur letzten Szene, Robert Abele

Nachdem nun auch der letzte Teil der Verfilmung der Romanreihe um die Liebe zwischen dem Vampir Edward und dem Mädchen Bella im Kino erschienen ist, war es Zeit für einen umfassenden Filmband. Diesen hat Carlsen ausgestattet mit zahlreichen neuen Informationen, zusätzlichem Material und vielen schönen Erinnerungen geliefert. Das Buch bietet einen kompakten Überblick über die fünf Verfilmungen und lässt alle Fans sich an schöne vier Jahre zurückerinnern. (Sascha)

Der purpurne Planet, Karl-Heinz Tuschel
Wer sich diese SciFi-Perle zu Gemüte führen möchte, muss ein wenig Geduld bei der Suche danach mitbringen, denn Tuschels purpurnen Planeten findet man leider nur noch in Antiquariaten oder auf Flohmärkten. Doch hat man ihn erstmal in der Hand, kann man ihn kaum noch aus der Hand legen. Tuschel lässt seine Protagonisten nicht nur reine Fiction erleben, sondern untermauert seine spannend erzählte Geschichte mit wissenschaftlichen Begründungen und Begebenheiten. Diesen wirklich sehr gut ausgewogenen Mix findet man heute nur noch selten, so dass ich diese Erzählung jedem SciFi-Fan wärmstens ans Herz legen kann. (Susanne)


Als hätten wir alle Zeit der Welt, Lucie Whitehouse

Der Debütroman von Lucie Whitehouse behandelt eine Clique, die sich noch aus Studienzeiten kennt und nun ihre Wochenenden auf einem Landsitz verbringt, den einer von ihnen geerbt hat. Vor der Kulisse der düsteren Atmosphäre dieses Herrenhauses entwickelt sich eine Geschichte rund um Liebe, Freundschaft, Verrat und das Erwachsenwerden, die vor allem durch ihren psychologischen Tiefgang überzeugt und einen in ihren Bann zieht. Ein sehr starkes Erstlingswerk, das man nur weiterempfehlen kann. (Kim)


Nosferatu 2. Para Bellum, Peru / Martino

Konnte Band 1 "Si Vis Pacem" bereits mit einer hervorragenden Charakterzeichnung und einem spannenden Weltenbau mühelos sowohl inhaltlich als auch graphisch voll und ganz überzeugend, bleibt Martino sich treu und vertieft die Figuren und ihre Motive gar noch. Das Gefühl einer aufgeblähten Geschichte ist gewichen und einem packenden Abenteuer gewichen, dass zwar vornehmlich auf die Vergangenheit der Figuren zurückgreift, aber nicht weniger den Leser bei Stange halten kann. Wenn auch der dritte Teil dieser Graphic Novel-Trilogie auf diesem Niveau spielt, bleibt selbst so mancher Roman in Hinsicht auf Tiefgang und Komplexität zurück ... (Benjamin)

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