Donnerstag, 20. Dezember 2012

Rezension: Warrior Cats Graustreif und Millie (Erin Hunter/ James L. Berry/ Monja Reichert)

Tokyopop
Taschenbuch, 276 Seiten
978-3-8420-0001-8
9,95 €

 
Ein kurzer Einblick

Der stolze Katzenkrieger Graustreif lebt mit seinem Clan im Wald. Doch eines Tages roden die Zweibeiner den Wald und fangen die Wildkatzen ein. Graustreif versucht seine Kameraden zu retten, gerät aber selbst in Gefangenschaft. Doch er ist fest entschlossen, wieder zu seinem Donnerclan zurückzukehren. Gemeinsam mit seiner neuen Gefährtin Millie macht er sich auf den Weg zurück in die Wildnis. Eine Reise voller Gefahren und Abenteuer beginnt …

Bewertung

Die „Warrior Cats“ –Romane erfreuen sich einer großen Leserschaft. Um die Fans noch mehr zu erfreuen, ist nun ein Manga dazu erschienen, der sich rund um Feuersterns besten Freund Graustreif dreht. In drei einzelnen Mangas, die zusammengefasst wurden, erlebt Graustreif sein eigenes Abenteuer. Von den Menschen gefangen genommen, versucht er wieder in den Wald zu finden und bekommt dabei Unterstützung von dem Hauskätzchen Millie.
Das hört sich alles erstmal sehr schön an, gerade da Graustreif auch ein Charakter ist, der den Fans der „Warrior Cats“ ans Herz gewachsen ist. Komisch ist es dann doch irgendwie die Katzen gezeichnet zu sehen und es dauert etwas, bis man mit dem Manga vertraut wird. Die drei einzelnen Mangas sind gekennzeichnet und sind nicht zu einer einzigen Geschichte zusammengeflochten wurden. So hat man vor jedem Teilstück eine kleine Einleitung von Erin Hunter, der Autorin der Romane. Anfangs ist das interessant, aber da die zweite Einleitung der ersten schon ähnelt, überfliegt man die letzte eigentlich nur.
Einen dicken Minuspunkt findet man bei der Übersetzung. Graustreifs verstorbene Geliebte Silberfluss wird in diesem Manga mit Silberstrom übersetzt. Das stößt einem Fan der Reihe beim Lesen schon sauer auf und man sollte doch meinen, dass die Übersetzter sich auch ein bisschen mit den Büchern auseinandersetzen, gerade wenn es um übersetzte Eigennamen geht. Die Frage ist nun natürlich, wer den Namen nun als erstes falsch Übersetzt hat, aber da die Romane als erstes auf dem Markt waren, sollte man sich einfach daran halten.
Ansonsten lässt sich der Manga flott durchlesen und ist nur eine sehr kurzweilige Unterhaltung. Hier war es wirklich gut, dass die drei Einzelbände zusammengefasst wurden, denn die Einzelbände alleine, wären mehr als mager gewesen.
 
Fazit

Für Fans der „Warrior Cats“ ist der Manga empfehlenswert. Die anderen Leser, welche noch nie was von den Katzen gehört haben, werden vielleicht etwas enttäuscht sein, da der Manga die Welt der Katzen nicht so eindrucksvoll beschreibt, wie die Bücher.

2 von 5 Punkten

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