Mittwoch, 19. Dezember 2012

Rezension: Supernatural 2. Origins (Johnson, Johns, Smith, Esther)

Panini Comics
SC mit Faltcover, 128 Seiten
ISBN: 978-3862010042
16,95 €
 
Ein kurzer Einblick

Nachdem John Winchester mit ansehen musste, wie seine Frau von einem Dämon getötet wurde, macht er sich auf, dieses Monster zu jagen. Seine beiden kleinen Söhne nimmt er mit auf diesen Kreuzzug gegen das Böse. Doch weiß John worauf er sich da eingelassen hat? Wem kann er trauen? Und woher bekommt John all die notwendigen Informationen über das Übernatürliche, um diesen Dämon zur Strecke zu bringen? Immer tiefer versinkt der Familienvater im Sumpf der Unterwelt. Die Jagd bestimmt sein ganzes Leben. Seine Söhne sind auf sich alleine gestellt, und so kümmert sich Dean um seinen kleinen Bruder Sam.

Bewertung

Auch bei diesem Band muss eine Warnung ausgesprochen werden: Obwohl Dean und Sam erneut auf dem Cover zu sehen sind, dreht sich der Comic nicht um sie, sondern um ihren Vater John Winchester. Dieser Comic spielt sogar noch früher als „Supernatural: Der verlorene Sohn“, denn hier ist Sam noch ein Baby und Dean ein Kleinkind. Das Hauptaugenmerk liegt diesmal nur auf John Winchester und der Leser kann verfolgen, wie aus dem ehemals liebenden Familienvater ein Jäger wird, der Dämonen und andere Wesen jagt, immer in der Hoffnung den Dämon aufzuspüren, der seine Frau umgebracht hat.
In diesem Comic liegt viel im Schatten, oftmals sind die Augen nur schwarze Punkte oder Flecken und auch die Gesichter werden oft von Schatten bedeckt. Auch im Gesamteindruck hat man eher das Gefühl, dass der Comic grob gezeichnet wurde und nicht viel auf die kleinen Details gibt. Der Geschichte tut dies keinen Abbruch, aber es wirkt sich manchmal etwas störend aus, wünscht man doch des Öfteren mehr Gefühl in den Gesichtern zu sehen.
Die Story ist so geschaffen, dass sie den Leser in seinen Bann zieht. Fans der Serie haben sich schon länger gefragt, wie John Winchester zu dem wurde, wer er ist und mit diesem Comic bekommen sie nun endlich Antworten. Die Wandlung ist gut dargestellt und auch so, dass der Leser unwillkürlich mitfühlt. Ein Vater, der hin und hergerissen ist zwischen der Rache, die er für seine Frau nehmen will, und der Fürsorge für seine Söhne.
Auch dieses Mal findet man ein Vorwort von Jürgen Zahn. Diesmal sinniert er darüber, dass John Winchester ein moderner Dante ist. Jürgen Zahns Vorwort muss man unbedingt lesen, denn es führt einen noch mehr in die Geschichte hinein und bringt auch äußerst interessante Aspekte zu Tage.
Ein Highlight sind wieder die seitengroßen Zeichnungen am Anfang und am Ende des Comics. Hier wird die Mimik von John Winchester so eingefangen, wie man sie sich im Comic zu sehen wünscht. Nimmt man die Zeichnungen und die Geschichte des Comics zusammen, erhält man erneut ein Highlight für einen Supernatural-Fan. Und nicht zu vergessen sind auch die Parallelen zur Serie, die das Herz eines jeden Fans höher schlagen lassen. 
 
Fazit

Für Fans ein absolutes Muss und diesmal können es auch nicht Fans unbedenklich lesen, weil die Geschichte von John Winchester als Jäger gerade erst beginnt und man somit auch kein Vorwissen haben muss.

3,5 von 5 Punkten

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen