Mittwoch, 19. Dezember 2012

Rezension: SuperGirls 2. Mission: Manga (Sabine Both/Gerlis Zillgens)

Planet Girl Verlag
Broschur, 208 Seiten
ISBN: 978-3-522-50175-0
9,95 €



Ein kurzer Einblick

Die Schonfrist ist vorbei! Eine neue Mission für die SuperGirls! Der zweite intergalaktische Auftrag bringt die beiden an ihre Grenzen: turbulente Reisen von einem Ende der Welt zum anderen, fremde Kulturen – und ein Mann und eine Frau, die ein Paar werden sollen, dabei aber so unterschiedlich sind wie Anna und Nina selbst. Kein Wunder, dass dabei auch das eigene Liebesleben ins Schleudern gerät!


Bewertung

Wie auch schon im ersten Band behalten die Autorinnen den Ich-Erzählerstil mit den wechselnden Perspektiven zwischen Anna und Nina bei, was mir sehr gut gefällt. Diese zweite Mission lässt sich ebenfalls schnell lesen, ist aber an keiner Stelle langweilig, sondern wartet vielmehr ebenfalls mit coolen Superkräften auf – wer würde sich nicht gern an jeden beliebigen Ort beamen oder alle Sprachen der Welt sprechen und verstehen können?

Die beiden Protagonistinnen nützen diese Kräfte mit ihrem ganz eigenen Charme und Einfallsreichtum und erleben einige turbulente Sachen, was mir manches Mal ein Lachen entlockt hat. So machen die beiden Mädchen Bekanntschaft mit der unerfreulichen und doch so normalen Enge in der Bahn von Tokio und Anna erlebt dabei einen gar nicht schönen Moment, als ihr ein fremder Mann an den Po packt. Doch Ninas gezieltem Trittvermögen sei dank ist sie die Hand ganz schnell wieder los. Diese Aktion ist jedoch nicht unbemerkt geblieben ...

Ich ernte zustimmendes Lächeln der umstehenden Frauen und lasse ihnen noch eine Nachricht zurück, bevor wir uns mit Ach und Krach aus der Bahn schälen. „Immer schön wehren. Bloß keine Höflichkeit aufkommen lassen. Mit spitzen Schühchen klappt es besonders gut!“ (Seite 73)

Je mehr sich die Geschichte entwickelt, desto tiefgründiger werden auch die Charaktere gezeichnet. Mit ihrem eigenen Stil und Slang sind beide sehr lebensecht, so dass man automatisch mit ihnen mitleidet, wenn die kosmischen Lehrer den beiden Liebesagentinnen einen Strich durch die eigene Liebesrechnung machen.

Was ich nur nicht ganz verstanden habe, ist, dass diese Mission Manga getauft wurde. Sicherlich sind Anna und Nina einen Großteil der Zeit in Tokio und Nina gibt sich gegenüber einer Gruppe japanischer Groupies als Oberninja aus, jedoch werden Mangas nicht explizit erwähnt. Und Japan hat noch vielmehr zu bieten, als nur seine Comics.

Fazit
 
Summa summarum lässt sich aber sagen, dass jeder, dem schon der erste Band gefallen hat, ohne Bedenken auch zur zweiten Mission greifen kann, um sich kurzweilig die Zeit zu vertreiben.

4 von 5 Punkten

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