Samstag, 1. Dezember 2012

Rezension: Lara auf Zeitreise 3. Lara und das Vermächtnis der Hebamme (Julia Kröhn)

Carlsen
Hardcover, 256 Seiten
ISBN: 978-3-551-65083-2
9,95

Ein kurzer Einblick

Lara kann durch einen Zauberspruch und mit Hilfe eines Spiegels in die Vergangenheit reisen. Als sie wegen einer Mandeloperation ins Krankehhaus muss, erscheint ihr der Geist einer Schwangeren. Gemeinsam mit Schwester Charlotte reist sie in die Vergangenheit um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen und um den Geist zu erlösen.

Bewertung

„Lara und das Vermächtnis der Hebamme“ ist der dritte Band der Lara auf Zeitreise-Reihe. Diesmal muss Lara, nach einer Mandeloperation, ein paar Tage im Krankenhaus bleiben. Dort erscheint ihr eines Abends der Geist einer Schwangeren. Gemeinsam mit der rüstigen Krankenschwester Charlotte wagt sie den Schritt durch den Spiegel und reist in die Vergangenheit.
Ein bisschen skeptisch war ich schon, als ich angefangen habe, den Roman zu lesen. Aber ich bin mehr als positiv überrascht wurden. Innerhalb eines Tages habe ich die Geschichte zu Ende gelesen und überlege nun, mir die beiden Vorgängerbände zu kaufen.
Julia Kröhn zeigt sehr detailliert und mit einnehmendem Worten, die den Leser in den Bann ziehen, die Geschichte von Lara auf. Diese ist spannend, lustig und vermittelt sehr viel Wissen, wie es in Frankfurt vor über 100 Jahren ausgesehen hat und wie die Menschen in dieser Zeit gelebt haben.
Gerade die Grundthemen des Romans fand ich unheimlich spannend: Frauenrechte, die Medizin und wie die Krankenhäuser aufgebaut waren. Dies alles hat mich total in seinen Bann gezogen und wären die Geschichtsbücher in der Schule auch so geschrieben gewesen, hätte ich bei den Themen bestimmt besser aufgepasst.
Die Charaktere fesseln den Leser und ehrlich gesagt, fand ich Lara noch am langweiligsten. Schwester Johanna und Schwester Charlotte haben mir am besten gefallen und ich fand die beiden auch am Interessantesten. Aber auch alle anderen Charaktere sind unheimlich interessant, da sie viel über sich und die Zeit, in der sie leben, aussagen.

Fazit

„Lara und das Vermächtnis der Hebamme“, ist nicht nur für Kinder interessant, sondern auch für Erwachsene. Julia Kröhn hat einen Roman geschrieben, der Groß und Klein in seinen Bann zieht und bei dem man wirklich denkt, dass man durch das Frankfurt vor über 100 Jahren schlendert. Absolut empfehlenswert!

5 von 5 Punkten

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