Dienstag, 18. Dezember 2012

Rezension: Illuminati (Dan Brown)

Bastei Lübbe
Taschenbuch/Paperback, 716 Seiten
ISBN: 978-3-404-14866-0
9,95 €


Ein kurzer Einblick

Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der “Illuminati”. Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet.

Bewertung

Warnhinweis: Das Lesen dieses Buches kann Fernweh verursachen! Bitte denken sie darüber nach bevor ihr eine Reise nach Rom buchen!

Dan Brown entführt seine Leser in seinem Thriller „Illuminati“ tief in das Herzen Roms. Robert Langdon ist Professor für Symbologie und ist der einzige, der helfen kann die gestohlene Antimaterie zu finden, die irgendwo in der Vatikanstadt versteckt ist. Hilfe hat er von Vittoria Vetra, der Tochter des ermordeten Kernforschers und Miterfinderin der Antimaterie. Zusammen reisen sie nach Rom, wo gerade ein neuer Papst gewählt werden soll. Aber hier entdecken sie, dass auch die Kirche Geheimnisse hat, die man besser im Dunkeln lassen sollte.
Die Spur zu den Illuminati führt Robert und Vittoria quer durch Rom. Die Orte, an die sie gelangen, werden von Brown so plastisch geschildert, dass man fast den modrigen Geruch riechen kann, der für alte Gemäuer so typisch ist. Er weckt in einem den Wunsch diese Orte bald mal aufzusuchen und zu schauen ob es dort wirklich so aussieht wie geschildert. Hilfreich sind dabei auch die beiden Karten vorne im Buch, eine stellt das heutige Rom da und die andere zeigt die Vatikanstadt.
Die Charaktere sind gut und verständlich dargestellt. Man kann gut ihre Beweggründe nachvollziehen auch wenn sie manchmal etwas fanatisch wirken. Ein kleines Manko gibt es aber leider. Der Hauptprotagonist Robert Langdon mutiert zum Ende des Buches zu einem kleinen Superhelden und tut schwer nachvollziehende Sachen. Hier wäre weniger mehr gewesen.

Fazit

Insgesamt kann das Buch gut überzeugen. Der Lesespaß wird aber gemindert, wenn man schon von Brown „Sakrileg“ gelesen hat. Beide Bücher sind sich sehr ähnlich, nur die Grundstory ist eine andere. Alleine die Geheimnisse, die aufgedeckt werden dürften den Leser überraschen, der Rest der Geschichte ist im weitesten Sinne bekannt.

3 von 5 Punkten

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