Dienstag, 18. Dezember 2012

Rezension: Gordon Black 1. Der Spiegel des Grauens

Nocturna Audio 
1 CD, 71 Minuten
9,99 €

 
Ein kurzer Einblick

Das Urteil für Graf Girolamo lautete, auf dieselbe Art zu sterben, wie seine Opfer, auf einen spitzen Pfahl gespießt und angesichts eines Spiegels, der ihm sein eigenes qualvolles Sterben bis zum Ende zeigte. Aber so einfach war seine schwarze Seele nicht zu vernichten. Girolamo fand einen Weg zurückzukehren, um weiter sein Unwesen zu treiben...

Bewertung

Wenn man noch niemals von "Gordon Black" gehört hat, wird einen das Hörspiel etwas überraschen. Geht man von der Rückbeschreibung und dem Bild aus, assoziiert man leicht Kutschen und Männer in Mänteln, aber hier liegt man falsch. Das Hörspiel spielt in einer Zeit, in der es auf jeden Fall schon Telefone gibt und Freisprecheinrichtungen an Wohnhäusern. Gordon Black ist ein Rechtsanwalt und Dämonenjäger in New York und nebenbei noch mit drei magischen Artefakten ausgestattet, wie zum Beispiel die mächtige Dämonenpeitsche. An seiner Seite ist Hanako Kamara, ebenfalls eine begabte Magierin. Hat man erstmal durchgeblickt und weiß in welcher Zeit man sich in etwa befindet, kann man sich voll und ganz auf das Hörspiel einlassen. Die Stimmen und Hintergrundgeräusche passen gut zum Geschehen und der Hintergrundsprecher bleibt auch eher im Hintergrund, wo er auch hingehört. Manche Stimmen sind auch nicht ganz unbekannt, so spricht auch Ilja Richter, bekannt als Moderator der Sendung Disco, eine Rolle. Die Stimme von Hanako Kamera ist etwas irritierend. Sie spricht sehr hart und anders als man sich die Stimme einer Japanerin vorstellt. 
 
Fazit
 
Als Fazit ist es ein nett anzuhörendes Hörspiel, das einige Schwächen, aber auch seine Stärken hat.

3 von 5 Punkten

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen