Samstag, 1. Dezember 2012

Rezension: Für immer vielleicht (Cecilia Ahern)

Fischer Taschenbuch Verlag
Taschenbuch, 448 Seiten
ISBN 978-3-596-51041-2
8,99 €

Ein kurzer Einblick

Tausendmal berührt ... Alex und Rosie kennen sich, seit sie fünf Jahre alt sind. Alex muss kurz vor dem Abi mit seinen Eltern von Irland nach Amerika ziehen. Rosie will nachkommen und Hotelmanagement studieren, doch dann wird sie schwanger. Und das nicht von Alex. Sie zieht ihre Tochter allein groß, Alex heiratet eine Amerikanerin. Erst nach Jahren ist er wieder solo – doch inzwischen ist auch Rosie verheiratet…

Bewertung

Das Erste, was einem an diesem Buch auffällt ist die ungewöhnliche Erzählweise.
Die Geschichte der Protagonisten wird anhand von Briefen, Chats und SMS, die von den Akteuren hin und her verschickt werden, erzählt. Neben den Texten sind immer kleine Zeichen abgebildet, so dass man gut erkennt, ob es sich jetzt um einen Brief oder eine E-Mail handelt. Dadurch lässt sich dieses Buch sehr flüssig lesen, allerdings kommen die Beschreibungen manches Mal zu kurz.
Die Handlung des Buches ist sehr durchschaubar, auf den Leser warten keine großen Überraschungen. Rosie und Alex müssen viele Krisen überwinden und die einzige Überraschung dürfte sein, ob sie am Ende zueinanderfinden oder nicht.
Auch kehrt eine Handlung wieder, die schon einmal in dem Buch zu lesen war; Rosies Geschichte wiederholt sich in Teilen bei ihrer Tochter.
Trotz der ungewöhnlichen Erzählweise schafft es die Autorin, manche Charaktere gut darzustellen.
Der Hauptcharakter Rosie steht immer im Mittelpunkt. Denn sie ist diejenige, die mit allen in Kontakt ist und so bekommt man ein recht klares Bild von ihrer Person. Über die drei Hauptcharaktere Rosie, Alex und Rosies Tochter erfährt man in Teilen genug, so dass man die Entscheidungen und Urteile gut nachvollziehen kann. Manche Nebenfiguren bleiben etwas im Dunkeln, aber da viele nicht so wichtig sind, schadet es der Geschichte nicht.
Trotz der ungewöhnlichen Erzählweise schafft es die Autorin, die wichtigsten Charaktere gut darzustellen. Durch ihren Kontakt mit allen steht Rosie immer im Mittelpunkt der Geschichte, man erfährt am meisten über sie und erhält ein recht klares Bild von ihrer Person. Auch über Alex und Rosies Tochter erfährt man in Teilen genug, so dass man ihre Entscheidungen und Urteile gut nachvollziehen kann. Manche Nebenfiguren bleiben etwas im Dunkeln, was der Geschichte jedoch nicht schadet, da sie ohnehin nicht so wichtig sind.
Leider erfährt man nicht alles, was man gerne wissen möchte und Ahern macht immer wieder große Zeitsprünge in der Geschichte, was auch Lücken aufklaffen lässt.
Durch die ganzen Briefe, SMS und Chats hat das Buch einen sehr lockeren Schreibstil. Die Autorin konnte hier einfach mal „Frei Schnauze“ schreiben, was man auch merkt. Gerade die ersten Seiten, als Rosie und Alex noch Kinder sind, lassen sich schön lesen.

Fazit

Wer leichte Kost für einen kurzweiligen Leseabend sucht, hat mit diesem Buch das richtige gefunden.

2 von 5 Punkten

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen