Dienstag, 18. Dezember 2012

Rezension: Friedhof der Kuscheltiere (Stephen King)

der hörverlag 
3 CDs, 180 Min. 
ISBN: 978-3-89940-911-6 
10 €

Ein kurzer Einblick

Als neuer Universitätsarzt zieht der junge Louis Creeds mit seiner Frau und seinen Kindern nach Ludlow, Maine. Ein wunderbares Haus in herrlicher Landschaft erwartet die Familie. Einziger Haken: Das Haus liegt direkt an einer vielbefahrenen Straße, und schon bald wird die Katze der Creeds überfahren. Die Beerdigung des geliebten Tierchens auf einem alten, geheimnisvollen Indianerfriedhof bleibt nicht ohne Folgen: Das Tier kehrt lebendig zurück, ein bisschen aggressiv, ein bisschen böse. Dann wird auch noch Louis' Sohn Opfer der Landstraße und der Horror kann beginnen.

Bewertung

Dieses Hörbuch ist sicher nichts für schwache Nerven. Mit Katzengekreische, Reifenquietschen und überschnappenden Stimmen geht es einem ganz schön unter die Haut. Um das Hörbuch richtig auszukosten, sollte man es am besten zuhause unter einer Decke und in der Dunkelheit hören. Wenn man es im Auto hört, geht leider viel von der Stimmung verloren, außer man fährt nur nachts. Die Stimmen passen sehr gut zu dem Hörspiel, außer die von Pascoe, die Louis im Traum erscheint. Sie hört sich sehr blechern an und passt stimmlich nicht. 
 
Fazit
 
Wer das Buch oder den Film kennt, dem werden manche Passagen etwas lang erscheinen. Ausgeglichen werden sie aber durch die tolle Stimmung des Hörbuchs. Die Untermalung mit der Musik ist manchmal leider etwas störend. Mal kommt sie einem ungewöhnlich laut vor und man muss sehr gut zuhören, um die Sätze der Sprecher zu verstehen. Insgesamt gesehen werden Horrorfans mit diesem Hörbuch voll auf ihre Kosten kommen.

3,5 von 5 Punkten

 

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