Sonntag, 16. Dezember 2012

Rezension: Das Buch der Vampire 1. Bleicher Morgen (Colleen Gleason)

Blanvalet
Taschenbuch, 416 Seiten
ISBN: 9783442372706
9,95€

Ein kurzer Einblick

Heute ist ein ganz besonderer Tag für Lady Victoria Gardella Grantworth. Schließlich betritt sie nicht nur das Parkett der Londoner Gesellschaft, sondern rammt auch ihrem ersten Vampir einen Pflock ins schwarze Herz! Doch lässt sich Victorias Dasein als Vampirjägerin mit all ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen vereinbaren – und mit ihrer Liebe zu Philip, dem jungen Marquis?



Bewertung

Strike! Endlich mal wieder eine Buchreihe, in der die Vampire keine schmachtenden Sunnyboys sind, sondern auf Menschenblut gierige Fieslinge.
Gut, dafür gibt es hier andere Parallelen. Wie es scheint, hat sich die Autorin an „Buffy“ ein Vorbild genommen und einen weiblichen Charakter in die Zeit der Bälle und Tanzkarten geschickt. Zwar verliebt sich der Hauptcharakter Victoria nicht in einen Vampir, aber trotzdem kann man leichte Parallelen ziehen. Ausgestattet mit genügend Naivität folgt sie ihrer Bestimmung und wird ein Venator (Vampirjäger). Mit einem winzigen Silberkreuz, der sogenannten „Vis Bulla“, erhält sie mehr Kraft und begibt sich fortan mit einem Pflock auf Vampirjagd.
Männer dürfen natürlich auch nicht fehlen und so bekommt sie Unterstützung von dem Venator Max und dem undurchsichtigen, aber äußerst anziehenden Sebastian Vioget. Ihr Herz gehört aber dem Marquis von Rockley, Phillip. So entsteht schon zu Beginn des Buches ein bisschen WirrWarr, aber die Autorin führt alle Charaktere gut ein und man verliert nicht den Überblick.
Einlesen muss man sich allerdings erst einmal. Überlegt man zu Anfang noch den Roman wieder weg zu legen, sollte man dem Impuls nicht nachgeben. Hat man sich an die Schreibweise gewöhnt und die Einführung in Victorias Welt hinter sich gebracht, wartet ein interessanter Roman auf den Leser, der jede Menge Überraschungen bereithält. Gerade das Ende ist ziemlich stark und fesselnd und endlich mal nicht auf „Glücklich“ getrimmt.

Fazit

„Bleicher Morgen“ ist der erste Band einer Reihe von der mittlerweile vier Bände erschienen sind. Hat man den ersten gelesen, hat man das unstillbare Verlangen sich die anderen möglichst schnell zu Gemüte zu führen -> Suchtgefahr!

4 von 5 Punkten

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