Donnerstag, 20. Dezember 2012

Legimus trifft... Wolfgang Hohlbein

Wolfgang Hohlbein auf einer Lesung in Kassel.

Wolfgang Hohlbein las am 16. Mai in der Buchhandlung Thalia in Kassel. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und nutzen die Chance ein paar Fotos zu machen und Fragen zu stellen.
Begonnen hat die Lesung, gleich eines guten Spielfilmes, um 20:15. Der Hauptdarsteller, Wolfgang Hohlbein, trat wie gewöhnlich in dunklen Klamotten und Weste, sowie mit Zopf und Brille auf. Nachdem die Frage um die Benutzung des Mikrofons geklärt war und er uns versicherte nach der Lesung alle Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten oder so gut zu Lügen, dass es keiner merkte, fing er an, die ersten Seiten seines im letzten Jahres herauskommenden Romans „Thor“ zu lesen. Mit ruhiger und zügiger Stimme las er dann knapp 45 Minuten vor und währenddessen war es mucksmäuschenstill im Publikum.
Als Hohlbein dann das Buch zuklappte wurde erst einmal kräftig Beifall gespendet.
Danach war der Moment gekommen, dass man Fragen stellen dürfte. Nach einer kürzeren Pause, in der sich keiner getraut hat die erste Frag zu stellen, war das Eis gebrochen und die Fragen folgten Schritt auf Schritt: Wie sieht ihr Arbeitstag aus? Scheiben sie an mehreren Büchern gleichzeitig? Verkörpern die sympathischen Losertypen, die von ihnen als Hauptcharaktere gewählt werden, ein Stück von ihnen selbst (vor dieser Frage erklärte Hohlbein, dass viele Figuren etwas Autobiografisches und Intimes in sich tragen, aber da sowieso keiner wisse, was nun Wirklichkeit und Erdachtes sei, falle es einem Autor nicht schwer so etwas zu vermischen).
Des Weiteren wurden Fragen zu einzelnen Büchern gestellt, wie zum Beispiel zu der Templerinnen-Reihe, welche er mittlerweile in die Hände seiner Tochter Rebecca gegeben hat.
Nachdem die letzte Frage verklungen war, hat Hohlbein sich noch die Zeit genommen, die Bücher seiner Fans zu signieren und verkündete, dass er dabei auch noch gerne weitere Fragen in kleinen Gruppen beantworten würde.

Ein netter Abend ging zu Ende, der alten Hohlbeinhasen und Neu-Fans gleichermaßen begeistert hat.

Eure Jana

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