Montag, 26. November 2012

Rezension: Twilight. Das offizielle Buch zum Film (Mark Cotta Vaz)

Carlsen Verlag
Taschenbuch, 137 Seiten
ISBN: 978-3-551-58221-8
12,90 €

Ein kurzer Einblick

In diesem Buch erzählt Mark Cotta Vaz, wie es zur Verfilmung des ersten Bandes von Stephenie Meyers populärer Bis(s)-Reihe, Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen, gekommen ist. Dabei berichtet er von den Dreharbeiten und eröffnet einen Einblick darin, wie die Szenen und Effekte im Film entstanden sind.

Bewertung

Da das Buch die Entstehung eines Films erzählt, ist es natürlich nur für Personen interessant, die den Film schon gesehen haben und besonders natürlich für alle Fans von Stephenie Meyers Bis(s)-Reihe.
Allerdings bietet das Buch auch leider dieser Zielgruppe nicht sehr viele interessante Details. Der Autor hat nur mit der Film-Crew gesprochen, die dann immer zu der Entstehung von bestimmten Aspekten oder Szenen zitiert wird. Doch anstatt sie nur zu zitieren, wird fast jede dieser Personen ausführlich mit einem Teil ihrer Schaffensgeschichte vorgestellt. Das ist aber wohl kaum das, was Anhänger des Films interessiert. Für sie ist wohl vor allem auch die Sicht der Schauspieler auf den Film interessant, doch diese wird im Buch mit keinem Satz erwähnt.
Dagegen wird auf unzähligen Seiten beschrieben, wie es dazu gekommen ist, dass der Film gemacht wurde und wie welche Dinge ausgewählt wurden. Vom Dreh selber wird zwar auch berichtet, doch sind diese Teile des Buches oft sehr knapp gehalten. Es fehlen fast komplett kleine Geschichten, etwa über Pannen oder lustige Ereignisse beim Dreh, oder über die Schauspieler und ihre Meinung zu bestimmen Szenen, was dem Buch noch mal einen Reiz gegeben hätte.
Zum Teil verliert sich der Autor zudem in langen technischen Beschreibungen von Kamera-Einstellungen oder ähnlichem, was für die meisten Leser wohl kaum verständlich ist und somit für den Leser eine von vielen Längen bedeutet. Er erzählt zwar auch interessante technische Dinge, etwa wie das Glitzern der Vampire oder Edwards Wegschieben des Wagens erreicht wurde, doch auch das ist zum Teil sehr technisch.
Positiv ist dagegen die Vielzahl an Fotos zu erwähnen. Das Buch enthält auf fast allen Seiten Fotos des Films und der Dreharbeiten. Nett ist auch, dass neben dem Text und den Fotos viele Zitate die Seiten des Buches zieren und somit noch einmal einen Blickfang darstellen. Allerdings kommt das Buch nicht ansatzweise an ein gutes „Making-Of“ heran und ist deshalb nur für absolute Fans zu empfehlen.

2 von 5 Punkten

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