Mittwoch, 28. November 2012

Rezension: Eclipse. Das offizielle Buch zum Film (Mark Cotta Vaz)

Carlsen Verlag
Taschenbuch, 137 Seiten
ISBN: 978-3-551-58244-7
12,90 €


Ein kurzer Einblick

In diesem dritten Buch über die Verfilmungen von Stephenie Meyers populärer Bis(s)-Reihe erzählt Mark Cotta Vaz wie die Verfilmung des dritten Bandes, Eclipse – Bis(s) zur Abendrot, entstanden ist. Dabei berichtet er interessante Details von der Drehvorbereitung, vom Dreh selbst und lässt auch Schauspieler in Interviews zu Wort kommen.

Bewertung

Ebenso wie bei den beiden Vorgängerbänden ist wohl auch dieser dritte Band nur für Leser interessant, die die Filme kennen, und sich als Fans der Bis(s)-Reihe bezeichnen und daher mehr über die Entstehung und Details der Verfilmungen erfahren möchten.
Wie bereits beim Vergleich vom Buch zum ersten Film zum Buch zum zweiten Film, kann man auch hier wieder in einigen Dingen eine Verbesserung feststellen, in anderen fällt der Autor allerdings auch in alte Muster zurück. Cotta Vaz geht nicht mehr, wie noch im ersten Band, zu sehr auf technische Details ein, sondern erzählt vielmehr von den Vorbereitungen des Drehs und dem Dreh selbst. Kamen im zweiten Band von den Schauspielern vor allem die drei Hauptdarsteller zu Wort, gibt es in diesem Band nun Kurzinterviews mit den Darstellern der Cullen-Familie, ausgenommen Edward, und der Darstellerin der Victoria. Darin erzählen sie, wie sie sich in ihre Rollen eingelebt haben, berichten über den Dreh und den Umgang der Schauspieler untereinander. So erfährt man zwar einiges von den Darstellern der zweiten Reihe, doch die drei Hauptdarsteller kommen dagegen wieder eher weniger zu Wort. Aussagen von ihnen sind hauptsächlich als Zitate, unabhängig vom Text, zu lesen. Durch diese Interviews am Stück fehlen auch dieses Mal fast wieder komplett kleine Erzählungen über Pannen oder Lustiges beim Dreh. Nett ist allerdings, dass es in diesem Band eine kurze Vorstellung des Regisseurs gibt.
Im Text sind erneut überwiegend Aussagen von der Film-Crew eingearbeitet, mit denen der Autor hauptsächlich gesprochen zu scheinen hat. Diese erzählen von der Vorbereitung des Drehsets oder dem Dreh selbst. Allerdings werden dieses Mal auch einige Dinge angeschnitten, die dann nicht weiter ausgeführt werden. Beispielsweise wird erwähnt, dass die Wölfe mehr den Schauspielern angepasst wurden und dabei sind auch jeweils Gegenüberstellung der Wölfe und der Schauspieler zu sehen. Doch wie diese Anpassung umgesetzt wurde, ist nicht erklärt.
Höhepunkt des Buches sind auch in diesem Band die vielen farbigen Fotos vom Film, aber auch vom Dreh und vom Set, die auf allen Seiten zu sehen sind. Außerdem sind dieses Mal auch einige Kostümzeichnungen abgedruckt. Auch die einzeln hervorgehobenen Zitate bieten einen Blickfang. Im Vergleich zu den beiden Vorgängerbänden wurde beim dritten Band raueres Papier verwendet, was das Buch insgesamt stabiler macht.

3 von 5 Punkten

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